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Solarparkversicherung – Anbieter werden immer vorsichtiger

Die Versicherungen für Freiflächen Photovoltaikanlagen waren zu Zeiten des Booms gern gesehene Risiken. Die Versicherungsunternehmen hatten nur wenige Mindestanforderungen wie z. B. den 2 m hohen Industriegitterzaun und eventuell noch mechanische Diebstahlsicherungen der PV-Module.
Das Blatt scheint sich derzeit jedoch zu wenden, da die Schadenquoten in diesem Segment drücken. Die Anforderungen der Maßnahmen zur Sicherung des Geländes und der PV-Peripherie wurden bei den meisten Anbietern erhöht. Videoüberwachungen, Bewegungsmelder, Einbruchmeldeanlagen, Zufahrtsbarrieren, spezielle mechanische Sicherungen u.v.m wird immer häufiger verlangt.

Auch bestehende Solarpark-Versicherungsverträge werden zunehmend auf Risikoträchtigkeit überprüft. Die Überprüfung kann dazu führen, dass Sicherungen nachgerüstet werden müssen, der Beitrag steigt oder die Selbstbeteiligung erhöht wird. Im schlimmsten Fall erfolgt sogar eine Vertragskündigung.

Auch der Wechsel der Versicherung wird zunehmend erschwert. Wie bereits bei den PV-Kleinanlagen nahezu üblich, gehen immer mehr Versicherer dazu über, ältere Solarparks und Solarparks mit Vorschäden, gar nicht mehr zu versichern.

Haben Sie Fragen zu oben aufgeführter Thematik oder im Allgemeinen zur Solarparkversicherung, so können Sie uns gerne kontaktieren.

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Photovoltaik-Wechselrichter verstärkt im Fokus von Dieben

Fallende Preise bei Solarmodulen lassen diese für Diebe uninteressant erscheinen. Es lohnt sich kaum noch, die großen, unhandlichen und schweren PV-Module mühselig abzuschrauben und im Fluchtfahrzeug zu verstauen. Sie nehmen viel Platz weg und bringen auf Grund von herrschenden Überkapazitäten auf dem weltweiten Solarmarkt kaum noch Geld auf dem Schwarzmarkt ein. In den Fokus der Diebe rücken daher verstärkt Photovoltaik-Wechselrichter. Wechselrichter wandeln den über die Solarmodule erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Strom wird i.d.R. in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist. Wechselrichter sind dem Preisverfall kaum ausgesetzt. Sie sind zwar ebenfalls schwer und müssen erst abgeschraubt werden, jedoch lässt sich damit viel Geld auf dem Schwarzmarkt verdienen.

Beim Diebstahl von Wechselrichtern gehen die Schäden ganz leicht in den sechsstelligen Bereich. So wurden erst kürzlich im November aus einem Solarpark bei Triefenstein über 54 Wechselrichter im Gesamtwert von etwa 140.000 Euro gestohlen. Die Diebe haben mit der Entwendung den gesamten Solarpark lahmgelegt. Die Diebe knackten das Vorhängeschloss eines Tores, um auf das Gelände des Solarparks zu gelangen.

Wie viele Solarmodule müssten hingegen entwendet werden, um einen Schaden von 140.000 Euro anzurichten? Eben, 54 Wechselrichter sind schneller abgeschraubt als 500 Solarmodule.

Auch auf dem Barther Flugplatz haben Diebe aktuell über 20 Wechselrichter eines 31 MW Solarparks gestohlen. Beziffert wird der Schaden auf über 100.000 Euro. Die Diebe verschafften sich Zugang zum Solarpark, in dem sie den Maschendrahtzaun zerschnitten.

Die möglichen Folgen für Solaranlagen-Betreiber

Da die Diebstahl-Schadenhöhe in keinem Verhältnis zum Versicherungsbeitrag steht, könnte der Versicherer den Vertrag kündigen oder einen erhöhten Selbstbehalt bei Diebstahl verlangen. Möglich ist auch, dass der Versicherer generell den Selbstbehalt erhöht. Besteht eine Chance auf Weiterführung des Vertrages bei der bisherigen Versicherung, wird der Versicherer dem Anlagenbetreiber bestimmte Auflagen, wie beispielsweise die Errichtung eines entsprechend hohen Industriegitterzauns und anderweitigen mechanischen oder elektronischen Sicherungen vorschreiben. Erfüllt der Betreiber die Auflagen nicht, so wird die Versicherungsgesellschaft den Vertrag kündigen. Ein Solarpark ohne entsprechenden Versicherungsschutz kann für den Betreiber zur existenziellen Bedrohung werden. Ferner wird die finanzierende Bank ohne eine entsprechende Versicherung das Darlehen-Ausfallrisiko nicht tragen wollen. Betreiber von Freiflächensolarparks sollten grundsätzlich die Auflagen der Versicherungsgesellschaft einhalten, die zu einer Solarparkversicherung gefordert werden. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus: Aus Renditegründen wird gerade an den Sicherheitseinrichtungen gespart. Auf „Biegen und Brechen“ wird ein Anbieter gefunden, der eine „halbwegs“ gesicherte Anlage versichert. Wie man sieht, könnte dies ganz schnell nach hinten losgehen, denn das spätere Ändern, Aufrüsten und Austauschen kosten nun mal wesentlich mehr oder gar das Doppelte.

Zugang zum Solarpark erschweren

Um Dieben den Zugang zu Solarparks auf Freiflächen zu erschweren, sollte um das Areal kein Maschendrahtzaun oder ein gewöhnliches Schloss für die Torzufahrt verwendet werden. Bestenfalls sollte ein Industriegitterzaun mit mindestens zwei Metern Höhe + Übersteigschutz und ein entsprechendes Sicherheitsschloss für das Zugangstor angebraucht werden. Gerade die mechanischen Sicherungen des Geländes und der Peripherie (Wechselrichter u. Module) machen es den Dieben schwer. Je länger und aufwändiger die Diebe mit der Umgehung der Sicherheitsmaßnahmen beschäftigt sind, desto höher ist auch die Gefahr entdeckt zu werden.

Lesen Sie auch, wie Sie Mindestsicherungen und Sicherungen zur Solarparkversicherung einhalten können und wie Sie Sicherungen während der Montage gewährleisten.

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Versicherung für Solarpark Weeze mit 14 MWp im drittgrößten Airport NRWs

Die Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG konnte erst kürzlich wieder einen Solarpark im Megawattbereich versichern. Der 14,062 MWp Solarpark der BaySolar AG wurde im Flughafen Weeze auf über 300.000 qm errichtet. Der Solarpark in Weeze gehört zu den größten Solarkraftwerken in Nordrhein-Westfalen inmitten eines Flughafens. Die Investitionssumme des Solarparks beträgt über 22,5 Mio. Euro. Mehr als 8.500 Tonnen an Kohlendioxid kann durch den Solarpark jährlich vermieden werden.

Der Solarpark Weeze im Bau (Foto: BaySolar AG)

Der Solarpark Weeze im Bau (Foto: BaySolar AG)

Die Absicherung dieser Investition wurde über ein Konsortium, bestehend aus mehreren deutschen Versicherern, ermöglicht. Das Maklerunternehmen übernahm dabei das Management zwischen den Versicherungsgesellschaften und dem Generalunternehmer (BaySolar AG).

Dipl.-Ing Xuejun Wang, Vorstandsvorsitzender der BaySolar AG, zur Entscheidung für Versicherungsmakler Rosanowske: „Um unser 22,5 Millionen Euro teures Solarprojekt abzusichern, kam für uns nur die Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG in Frage. Die Versicherung des Solarparks stand zudem unter der Voraussetzung, dass der Versicherungsmakler Erfahrung in der Absicherung von großen Solarkraftwerken vorweisen kann. Die kompetente Beratung sowie das gesamte Handling des Versicherungsmaklers haben uns überzeugt. So konnten wir uns voll und ganz auf unser Projekt konzentrieren.“

Wir konnten erneut beweisen, dass unser Schwerpunkt in der unabhängigen und leistungsorientierten Produktauswahl liegt. Gemäß unseres Leitsatzes: Hervorragende Leistungen zu günstigen Konditionen!

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Photovoltaik-Spezialkonzept: Weitere 20 Megawatt versichert

Wir berichten in unserer aktuellen Pressemitteilung über die Versicherung von mehreren Solarstromanlagen des Solarprojektierers BKO nature power GmbH. Das Unternehmen BKO nature power GmbH ist spezialisiert auf die Projektierung, Errichtung und Unterhaltung von Solaranlagen auf Dächern sowie auf Freiflächen. Im letzten Jahr realisierte das Unternehmen in Deutschland Solaranlagen mit einem Gesamtvolumen von über 20 MW (Megawatt). Diese 20 MW sind über unser exklusives Versicherungskonzept, speziell für Solarunternehmen, abgesichert und versichert. Wir konnten auch diesmal wieder beweisen, dass unser Schwerpunkt in der unabhängigen und leistungsorientierten Produktauswahl liegt. Unser Leitsatz: Hervorragende Leistungen zu günstigen Konditionen!

Der Solarpark "Spreewitz Süd" ist ein Teil aus dem 20 MW Portfolio der BKO nature power GmbH und ist über rosa Photovoltaik® versichert.

Der Solarpark "Spreewitz Süd" ist ein Teil aus dem 20 MW Portfolio der BKO nature power GmbH und ist über rosa Photovoltaik® versichert.

Michael Ohme, Vorstand der BKO engineering AG, über unser Produkt und unser Unternehmen: „Unsere Kunden, wie auch unsere Unternehmensgruppe, investieren viel Geld in Solarprojekte. Um diese vor Gefahren und Schäden zu schützen, bedarf es zwingend eines allumfassenden Versicherungsschutzes. Somit ist die gesamte Wertschöpfungskette unserer Projektrealisierung komplett. Im Schadenfall sind wir vor möglichen Ertragsausfällen geschützt und in Mitleidenschaft gezogene Anlagenkomponenten können nicht nur finanziell wieder ersetzt werden. Einen perfekten Partner haben wir in der Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG gefunden, bei der Kunden mit ihren Bedürfnissen, wie bei uns auch, im Vordergrund stehen und kompetente sowie unabhängige Beratung ein Teil der Unternehmensphilosophie ist.“

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