Schlagwort-Archive: Schadenfall

Photovoltaikanlagen – Unwetterschäden

Durch die Unwetter der vergangenen Tage, speziell in Nordrhein-Westfalen, wurden zahlreiche Photovoltaikanlagen beschädigt. Gemeldet wurden uns überwiegend direkte Blitzeinschläge, Überspannungsschäden und Sturmschäden. Neben der zeitnahen Schadenmeldung gegenüber dem Versicherer oder Versicherungsmakler ist es wichtig, sich im Schadenfall korrekt zu verhalten. Es besteht u. a. für jeden Versicherungskunden eine Schadenminderungspflicht. Dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer, im Rahmen des Möglichen, den Schaden so gering wie möglich zu halten hat – dies gilt für den versicherten Sachschaden und die PV-Ertragsausfallversicherung. Hier erhalten Sie weitergehende Informationen zum richtigen Verhalten im Schadensfall.

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Schäden an Photovoltaikanlagen durch heftige Unwetter in Baden-Württemberg

Am vergangenen Sonntag wüteten heftige Unwetter über Baden-Württemberg. Hagelkörner so groß wie Tischtennis- und auch Tennisbälle kamen wie Geschosse vom Himmel herunter und demolierten dabei Gebäude und Autos. Aber auch Photovoltaikanlagen und Solarthermieanlagen blieben von den Hagelkörnern nicht verschont – zahlreiche Anlagen wurden beschädigt oder gar zerstört!

Hagelschaden Photovoltaikmodul

Hagelschaden an einem Photovoltaikmodul

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Großraum Stuttgart am stärksten vom Unwetter betroffen. Innerhalb kurzer Zeit braute sich ein Sturm zusammen, der sich über den Großraum Stuttgart entlud. Kurz darauf standen Straßen unter Wasser und Hagel sowie Eis lagen Zentimeter hoch vor den Hauseingängen.

Betreiber von Solarstromanlagen oder Solarthermieanlagen sollten sich, um Ansprüche gegenüber ihrer Versicherung geltend machen zu können, mit dem Anbieter ihrer Photovoltaikversicherung oder Gebäudeversicherung in Verbindung setzen.

rosa Photovoltaik® lässt derweil seine Kunden nicht im Regen stehen und ist seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz. Das Team nahm bereits zahlreiche Schäden auf und kümmert sich um eine enstsprechende Schadenkoordination, damit die Hagelschäden an den Photovoltaikanlagen schnellstmöglich behoben werden können.

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Photovoltaik-Versicherungen: Hohe Schadenquoten in 2011

Versicherungsgesellschaften beklagen derzeit steigende Schadenquoten im Bereich Photovoltaikversicherungen. Laut GDV liegt die Schadenquote bei Solarstromanlagen für das Jahr 2011 bei rund 59% und hat sich somit im Vergleich zum Jahr 2010 nahezu verdoppelt. Demnach ist die Absicherung von Solarstromanlagen über PV-Versicherungen für die Versicherungsunternehmen nicht mehr mit dem erhofften Ertrag verbunden. Um die Auswirkungen von zu hohen Schadenquoten nachvollziehen zu können, möchten wir vorab in einfachen Worten erklären, wie die Schadenquote des GDV ermittelt wird.

Alle GDV Mitgliedsunternehmen melden jährlich die Stückzahlen, Beitragseinnahmen, Schadenanzahl und Gesamtschadenhöhe zu den jeweiligen Sparten. Anhand dieser Zahlen wird unter anderem die Schadenquote für das betreffende Jahr ermittelt. Errechnet wird sie aus den Nettobeitragseinnahmen im Verhältnis zu den geleisteten Schäden eines Jahres. Für das Jahr 2011 bedeutet dies, dass nahezu 60% der Beitragseinnahmen für die Regulierung von Schäden verwendet wurden. Branchenkenner wissen, dass eine dermaßen hohe Schadenquote grenzwertig ist und die Versicherungsunternehmen reagieren müssen, da die gesamten Verwaltungs- u. Vermittlungskosten noch hinzugerechnet werden müssen.

Welche Schäden verursachen das hohe Schadenvolumen?

An erster Stelle stehen die Brandschäden. Diese kommen zwar sehr selten vor, aber wenn, dann mit einem sehr hohen Schadensumme. Speziell Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen oder gewerblichen Betrieben haben in der Vergangenheit so manche Kalkulation der Versicherer zunichte gemacht. Gleiches gilt für die zweitplatzierten Sturm u. Hagelschäden. Gerade im Jahr 2011 gab es regionale Hagelniederschläge und Stürme, welche zu immensen Schäden führten. An dritter Stelle stehen die Schneelastschäden. Längere Winter mit übermäßigem Schneefall verursachten zahlreiche Schäden an der Verkabelung, Tragkonstruktionen und PV-Modulen. Einen weiteren großen Teil der Schäden machen die am 4. Rang platzierten Überspannungsschäden aus. Zwar ist das Volumen der einzelnen Schäden nicht so hoch wie bei den vorabgenannten Schadenursachen, jedoch ist hier eine viel höhere Schadenanzahl zu verzeichnen. Erwähnenswert ist zudem, dass schätzungsweise 30% aller Schäden auf fehlerhafte Montagen und die Auswahl ungeeigneter Peripherie zustande kamen.

Welche Auswirkung haben die Schadenquoten und Schadenursachen für den PV-Anlagenbetreiber?

Vorab muss erwähnt werden, dass die Zahlen des GDV die gesamten Photovoltaikversicherungen der GDV-Mitgliedsunternehmen widerspiegeln. Das einzelne Versicherungsunternehmen kann wesentlich besser, aber auch wesentlich schlechter dastehen.

Die Vorgehensweise eines Versicherungsunternehmens mit einer sehr schlechten Schadenquote kann sehr vielfältig sein. Unterschieden wir vorab zwischen den bereits bestehenden Verträgen und den Neuverträgen.

Bestandsverträge:

Die Versicherer haben enorm gute Analyse-Instrumente und können den gesamten Bestand, den des einzelnen Versicherungsmaklers oder Vermittlers bis hin zum alleinstehenden Vertrag durchforsten und bewerten. Stellt der Versicherer fest, dass z. B. eine bestimmte Bauart, die Gebäudenutzung oder der landwirtschaftliche Betrieb zu einem erhöhten Schadenaufkommen führt, ist damit zu rechnen, dass alle betreffenden Verträge unter Beobachtung stehen. Einige Versicherungsgesellschaften besichtigen sogar in der laufenden Versicherungsperiode einzelne PV-Anlagen, welche statistisch ein erhöhtes Risiko mitführen.

In der Regel werden bestehende Photovoltaikversicherung-Verträge, solange eine Schadenfreiheit vorliegt, vom Versicherer nicht angerührt. Sollte es jedoch zu einem Schadenfall kommen und der Vertrag steht aufgrund eines erhöhten Risikos bereits unter Beobachtung, so kann in den meisten Fällen davon ausgegangen werden, dass der Versicherer eine Kündigung ausspricht.

Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern stellen derzeit ein „normales Risiko“ dar, sofern die Prämienkalkulation des Versicherers stimmt. Seit geraumer Zeit gibt es einige Gesellschaften, welche mit niedrigsten Mindestbeiträgen (60 EUR und weniger) versuchen, Marktanteile zu erhalten. Für den Kunden sieht dies im ersten Moment sehr attraktiv aus. Doch das böse Erwachen kommt oftmals im ersten Schadensfall – meist bei Schäden über ca. 1.000 EUR. Der Versicherer wird den versicherten Schaden zwar regulieren, jedoch auch eine Kündigung aussprechen, da aus dem Vertrag kein Ertrag mehr zu erwarten ist. Berücksichtigt man, dass es an Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern zu zahlreichen Schäden im Bereich von ca. 200 bis 10.000 EUR kommt, so könnten sehr viele Anlagenbetreiber zukünftig betroffen sein.

Obige Szenarien treffen natürlich nicht jeden Betreiber einer Solaranlage. Das Risiko, dass es eine Vielzahl der  PV-Anlagenbetreiber trifft, wächst jedoch mit einer weiterhin negativen Schadenquote.

Handelt es sich um größere bzw. um Großanlagen, so können nach einem Schadensfall weitere Instrumente des Versicherers Anwendung finden. Der Versicherer macht dem Versicherer ein Angebot zur Vertragsumstellung. Dieses kann z. B. ein höherer Selbstbehalt, ein höherer Jahres-Beitrag oder gar die Einschränkung von Leistungen sein. In der Regel werden solche Vereinbarungen über den betreuenden Versicherungsmakler, der die Interessen des Kunden vertritt, verhandelt. Erst wenn der Versicherungsnehmer das Angebot nicht annimmt, spricht der Versicherer die Kündigung aus.

Neuverträge:

Die Versicherungsunternehmen reagieren recht schnell auf negative Veränderungen der Schadenquoten. Nach der Bestandsanalyse und Bestimmung der unerwünschten, erhöhten  Risiken wurden/werden bei einigen Versicherern die Annahmerichtlinien für Neuverträge geändert, sowie Leistungen gekürzt. Unter Anderem wurden folgende Einschränkungen (Kurzform) verzeichnet:

  • Nicht versicherbar sind Anlagen älter 5 Jahre (ab Inbetriebnahme)
  • Nicht versicherbar sind Anlagen älter 3 Jahre (ab Inbetriebnahme)
  • Versicherungsschutz wir nur für Neuanlagen gewährt
  • Nicht versicherbar sind Anlagen mit Vorschäden
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Stroh- oder Heulagerung
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Lagerung feuergefährlicher Stoffe
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf Gewerbebetrieben  mit Lagerung oder Verarbeitung feuergefährlicher Stoffe
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen ohne Überspannungsschutzvorrichtungen
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen die nicht regelmäßig gewartet werden
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen ohne äußere Blitzschutzanlage
  • Nicht versicherbar sind Anlagen, die nicht nach DIN-Normen  u. VDE-Vorschriften errichtet wurden
  • Nicht versicherbar sind selbstmontierte Photovoltaikanlagen
  • Nachweis einer Statikberechnung bzw. eines Statikgutachtens
  • Anlage muss von Unternehmen mit RAL-Gütesiegel oder Anlagenpass verbaut sein
  • Module und Wechselrichter müssen Diebstahlhemmend verbaut sein
  • Die Entschädigung für Wechselrichtern wird auf den Zeitwert begrenzt
  • Senkung der pauschalen Ertragsausfallentschädigung

Vorab genannte Punkte spiegeln das Vorgehen diverser unterschiedlicher Anbieter auf Photovoltaikversicherung wider. Es gibt selbstverständlich auch Anbieter, welche aufgrund positiver Entwicklungen keine Änderungen der Annahmerichtlinien vorsehen.

Ein weiterer Nebeneffekt von hohen Schadenquoten sind steigende Versicherungsbeiträge für Neuverträge. Auch die Aufgabe des Zweiges der Photovoltaikversicherung ist denkbar – ein ausländischer Versicherer hatte es ja bereits vorgemacht. Wie die einzelnen Versicherer zukünftig reagieren bleibt abzuwarten.

Wie in diesem Beitrag geschildert, hat sich bereits einiges geändert und es wird sich auch in Zukunft noch einiges ändern.

Was kann ein Anlagenbetreiber vorsorglich machen?

Für den Neuanlagen-Betreiber ist es natürlich sehr schwer, den Versicherer, die Bedingungen und die damit zusammenhängenden Leistungen und auch Schadenquoten zu beurteilen. Daher ist anzuraten, einen auf  Photovoltaikversicherungen spezialisierten Versicherungsmakler auszuwählen. Sofern dieser schon langjährige Erfahrungen hat und nicht nur preisorientiert (billig, billig), sondern im Sinne des Kunden die Leistungen in den Vordergrund stellt, sollte er die erste Wahl sein. Er kann qualifizierte Aussagen zu den Leistungen, den Service,  das Verhalten der Versicherer im Schadenfall, sowie zu den Schadenquoten treffen. Der erste Schritt wäre damit schon mal getan.

Besteht bereits eine Versicherung für eine Photovoltaikanlage, so ist etwas mehr zu tun. Gerade jene Anlagenbetreiber, die sich damals für einen billigen und meist leistungsschwachen Tarif entschieden, sollten aktiv werden und erneut recherchieren bzw. vergleichen. Wer den Wechsel der Photovoltaikversicherung verdrängt und abwartet bis das der erste Schaden eintritt bzw. die Anlage so alt ist, dass sie keiner mehr versichern möchte, läuft Gefahr, keinen geeigneten u. günstigen Folgeversicherer zu finden.

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Photovoltaikversicherung – Kundenzufriedenheit im Schadenfall

Jede Art von Kritik ist für unser Unternehmen wertvoll. Insbesondere dann, wenn es um die Photovoltaik-Schadenregulierung geht. Die Schadenregulierung ist nun mal, neben den Versicherungsleistungen, das Herzstück einer jeden Photovoltaikversicherung – wie es uns Kundenumfragen immer wieder bestätigen. Der Kunde hängt, speziell für diese Bereiche, die Messlatte sehr hoch. Um so mehr freut es uns von Kundenseite zu lesen, dass unser Schadenmanagement sowie die mit den Versicherern abgesprochenen Abläufe enorm gut ankommen. Zumindest gibt es derzeit keinerlei Kritik, wenn man sich die Meinungen unserer Kunden ansieht. So antworten einige unserer Kunden nach der Schadenregulierung auf die Frage „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie“:

  • Gute Beratung durch Ihren Mitarbeiter. Die Schadensregulierung erfolgte überraschend schnell und war korrekt.
  • Schneller und unkomplizierter kann man einen Kunden bei der Schadensregulierung nicht mehr unterstützen. Herzlichen Dank!
  • Einfach so weitermachen wie bisher :)
  • Ich habe keine Verbesserungsvorschläge. Die ganze Schadensabwicklung stellte uns sehr zufrieden, auch Rückanfragen wurden zügig beantwortet! Großes Lob und weiter so …
  • Wir sind in unseren Fällen sehr gut und freundlich betreut worden. Vielen Dank dafür.
  • Ganz ehrlich: Es gibt keine! Toller Service, auch bei Nachfrage! Nette freundliche Telefonberatung! Und schnell dazu! Selbst ein Missverständnis ließ sich schnell aus der Welt bringen! Einfach nur: KLASSE!!!
  • Hallo liebes Team Rosanowske, sehr zufrieden mit der schnellen Schadensabwicklung, kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen.
  • uvm.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen Rückmeldungen unserer Kunden und versprechen, dass wir uns nicht auf den Loorbeeren ausruhen werden.

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Photovoltaik-Spezialkonzept: Weitere 20 Megawatt versichert

Wir berichten in unserer aktuellen Pressemitteilung über die Versicherung von mehreren Solarstromanlagen des Solarprojektierers BKO nature power GmbH. Das Unternehmen BKO nature power GmbH ist spezialisiert auf die Projektierung, Errichtung und Unterhaltung von Solaranlagen auf Dächern sowie auf Freiflächen. Im letzten Jahr realisierte das Unternehmen in Deutschland Solaranlagen mit einem Gesamtvolumen von über 20 MW (Megawatt). Diese 20 MW sind über unser exklusives Versicherungskonzept, speziell für Solarunternehmen, abgesichert und versichert. Wir konnten auch diesmal wieder beweisen, dass unser Schwerpunkt in der unabhängigen und leistungsorientierten Produktauswahl liegt. Unser Leitsatz: Hervorragende Leistungen zu günstigen Konditionen!

Der Solarpark "Spreewitz Süd" ist ein Teil aus dem 20 MW Portfolio der BKO nature power GmbH und ist über rosa Photovoltaik® versichert.

Der Solarpark "Spreewitz Süd" ist ein Teil aus dem 20 MW Portfolio der BKO nature power GmbH und ist über rosa Photovoltaik® versichert.

Michael Ohme, Vorstand der BKO engineering AG, über unser Produkt und unser Unternehmen: „Unsere Kunden, wie auch unsere Unternehmensgruppe, investieren viel Geld in Solarprojekte. Um diese vor Gefahren und Schäden zu schützen, bedarf es zwingend eines allumfassenden Versicherungsschutzes. Somit ist die gesamte Wertschöpfungskette unserer Projektrealisierung komplett. Im Schadenfall sind wir vor möglichen Ertragsausfällen geschützt und in Mitleidenschaft gezogene Anlagenkomponenten können nicht nur finanziell wieder ersetzt werden. Einen perfekten Partner haben wir in der Versicherungsmakler Rosanowske GmbH & Co. KG gefunden, bei der Kunden mit ihren Bedürfnissen, wie bei uns auch, im Vordergrund stehen und kompetente sowie unabhängige Beratung ein Teil der Unternehmensphilosophie ist.“

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Photovoltaik-Versicherung – der Schadenfall

Jeder hofft, dass der Versicherungsschaden an der eigenen Photovoltaikanlage niemals eintritt. Wenn es doch passiert, hat man ja „zum Glück“ eine Photovoltaikversicherung! Damit eine reibungslose Schadenregulierung durch den Versicherer erfolgen kann, hat der Versicherungsnehmer jedoch einige Punkte zu beachten.

  • Melden Sie den Schaden an der Photovoltaikanlage umgehend dem Versicherer und kontaktieren Sie Ihren Versicherungsmakler.
  • Als Versicherungsnehmer unterliegen Sie einer vertraglich vereinbarten Schadenminderungspflicht. Daher ist es erforderlich, dass Sie alles Notwendige unternehmen, damit eine Vergrößerung des Schadens verhindert wird.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Schadenhergang, das Schadenbild, die beschädigte oder zerstörte Peripherie möglichst durch Foto oder Film dokumentiert wird.
  • Verändern Sie den Schadenort bis zur Freigabe durch den Versicherer nur dann, wenn Sie dies aus Gründen der Sicherheit für geboten halten.
  • Einbruch- oder Diebstahlschäden sind umgehend der Polizei anzuzeigen. Lassen Sie der Polizei und dem Versicherer umgehend eine Stehlgutliste (Liste der gestohlenen Güter) zukommen. Notieren Sie sich die Kontaktdaten der Polizeidienststelle, des zuständigen Beamten sowie das Aktenzeichen bzw. die Tagebuchnummer. Sollten z. B. nach einem Feuer Gegenstände aufgrund von Diebstahl abhanden gekommen sein, bringen Sie dies bitte auch zur Anzeige.
  • Verwahren Sie alle schadenbedingt zerstörten oder beschädigten Teile bis zur Freigabe oder der Regulierung durch den Versicherer auf.

Reichen Sie die Schadenanzeige (erhältlich beim Versicherer oder Versicherungsmakler) inkl. der erforderlichen Nachweise ein. In der Regel sind, je nach Schadenart, folgende Nachweise erforderlich:

  • Erstanschaffungsrechnung der beschädigten, zerstörten oder abhanden gekommenen Sachen
  • Schriftlicher Nachweis zur Schadenursache und Schadenhöhe durch Hersteller / Solarunternehmen / Fachbetrieb
  • Bilder des Schadens
  • Wiederbeschaffungsrechnung der beschädigten, zerstörten oder abhanden gekommenen Sachen
  • Bei Ertragsausfallschäden eine schriftliche Bestätigung (Solarteur / Hersteller / Fachbetrieb) oder nachvollziehbare Aufzeichnungen/Nachweise durch entsprechende Überwachungskomponenten.

Liegen der Schadenabteilung alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise vor,  ist von einer kurzfristigen Regulierung auszugehen.

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