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Studie über Photovoltaikversicherungen – Ein Fazit

Als serviceorientierter Versicherungsmakler im Bereich der Photovoltaikversicherungen ist es für uns überaus wichtig in Erfahrung zu bringen, welche Bedürfnisse und Beweggründe bei Kunden im Vordergrund stehen, sich schlussendlich für ein Unternehmen bzw. dessen Produkt zu entscheiden. Nur so kann innerhalb eines Unternehmens reagiert und Änderungen im Sinne des Kunden vorgenommen werden. Gerade deshalb sind aktuelle und verlässliche Marktdaten über das Kundenverhalten ein Muss. In anderen Versicherungssparten wie beispielsweise bei Autoversicherungen oder Krankenversicherungen sind zahlreiche Marktanalysen und Studien vorhanden, nur nicht im Bereich Photovoltaikversicherungen.

Bis dato konnten wir zwar immer die Meinungen unserer Kunden und Partner einholen – und etwaige Verbesserungsvorschläge auch umsetzen -, hatten aber nie ausreichend Informationen speziell über das Kundenklientel an der Hand, dass nicht über uns versichert ist. Nun hat das PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler eine Studie speziell über Photovoltaikversicherungen herausgebracht, die genau diese Wissenslücke schließt. Keine Frage also, diese Studie zu ordern und gründlich zu studieren. Nicht nur deshalb, da die Studie unser Unternehmen als den bekanntesten Photovoltaik-Versicherungsmakler identifiziert hat. Befragt wurden über 1.400 Solaranlagenbetreiber, die ihre PV-Anlage zu 68,55% über Versicherungsmakler versichert haben.

Photovoltaikstudie - Photovoltaikversicherungen - Makler oder Gesellschaft

Über 68,55% der Betreiber versichern ihre Solarstromanlage über einen  Versicherungsmakler (Quelle: Photovoltaikstudie)

Für uns war interessant zu wissen, warum sich Anlagenbetreiber für einen Makler entscheiden und warum sich die Betreiber gerade für unser Unternehmen entschieden haben. Hauptsächlich haben sich die  Teilnehmer für uns entschieden, da wir u.a.  aus Kundensicht den umfangreichsten Versicherungsschutz und eine sehr gute und fachliche Beratung anbieten. Nicht zuletzt auch auf Grund unserer umfangreichen Marktkenntnisse und durch die Wahrnehmung der persönlichen Interessen unserer Kunden. Der Vergleich mit dem Wettbewerb zeigt deutlich, wo weitere Ansatzpunkte zur Verbesserung unseres Services sind und wie der Wettbewerb im Allgemeinen einzustufen ist. Eine wichtige Erkenntnis aus der Studie ist zudem, dass bei Kunden der Preis in Verbindung mit umfangreichen Leistungen ganz klar im Vordergrund steht. Wir fühlen uns daher in unserer Produktpolitik bestätigt, ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

Sehr interessant ist auch die Erkenntnis, welche Versicherungsgesellschaften, bei einem Abschluss direkt über einen Makler, die „beliebtesten“ sind. Die Anlagenbetreiber, die ihre Allgefahrenversicherung direkt über einen Makler abgeschlossen haben, bevorzugten mit 34,96% die Condor. An zweiter Stelle folgte die Waldenburger mit 15,30%. Die Allianz lag mit 5,40% an dritter Stelle, gefolgt von der VHV mit 5,01%. Erwähnenswerte Anteile wiesen noch Chartis (4,50%), Inter (4,37%) und Zurich (3,86%) auf.

Wie gut eine Versicherung ist erkennt der Versicherte erst dann, wenn ein  Schaden eingetreten ist. Der Schadenabwicklung wird daher eine sehr wichtige Rolle beigemessen. Wichtig sind eine schnelle Bearbeitungszeit, die korrekte Erstattung der Entschädigungsleistung und die Unterstützung des Maklers, sofern dieser in der Schadenabwicklung involviert ist. Auch die dort  genannten Ergebnisse bestätigten uns in unserer Vorgehensweise,  unser Schadenmanagement ständig zu verbessern.

Besonders gefreut hat uns, dass wir laut der Studie der bekannteste Photovoltaik-Versicherungsmakler sind. Sowohl in der ungestützten, wie auch in der gestützten Nennung lagen wir weit vor unseren Mitbewerbern. Insofern geht ein herzliches Dankeschön an unsere Kunden und Mitarbeiter, die unsere internen Ablaufprozesse durch ihre Anregungen permanent verbessern.

Photovoltaikstudie - Photovoltaikversicherungen - Ungestützte Nennung beim Bekanntheitsgrad

Erster Platz bei der ungestützte sowie gestützen Befragung beim Bekanntheitsgrad (Quelle: Photovoltaikstudie)

Fazit:
Die Ergebnisse der Studie haben uns einerseits bestätigt auf dem richtigen Weg zu sein, andererseits konnten wir weitere aufschlussreiche Informationen gewinnen. Uns ist keine andere Studie auf dem Markt bekannt, die den Markt der PV-Versicherungsmakler und Gesellschaften so gründlich darlegt. Wir hoffen, dass diese Studie regelmäßig aktualisiert wird, da die daraus gewonnenen Erkenntnisse sofort umgesetzt und so weitere Mehrwerte für unsere Kunden generiert werden können.

Auszüge der Ergebnisse mit freundlicher Genehmigung von PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler

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Exklusive Ergebnisse der Feuerwehrstudie – Teil 3

Liebe Leser/Innen unseres Photovoltaikversicherung-Blog´s!

Exklusiv für die treuen Leser unseres Photovoltaikversicherung-Blog´s, veröffentlichen wir den dritten Teil unserer Reihe „Photovoltaikanlagen – Gefahr für Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung?“. Sofern Sie den ersten Teil noch nicht gelesen haben, so können Sie dies nacholen: Einmalig: Exklusive Ergebnisse der Feuerwehrstudie – Teil 1

Nachbargebäude

Sollten bei einem Brand auch Photovoltaikanlagen auf Nachbargebäuden spannungsfrei geschalten werden?

Über 55,39% der Probanden (1.182 Nennungen) sind der Meinung, dass bei einem Brand die Photovoltaikanlage auf dem Nachbargebäude aus Sicherheitsgründen spannungsfrei geschalten werden sollte.

Photovoltaikstudie - Feuerwehrstudie - Nachbargebäude
Löschmittel

Welche Eigenschaften sollte das Löschmittel beim Brand einer Photovoltaikanlage besitzen (z.B. wasserfest, dickflüssig, schaumartig etc.) oder was würden Feuerwehrleute zur Brandbekämpfung einsetzen?

Die meisten der Probanden bevorzugen beim Löscheinsatz weiterhin Wasser, da die elektrische Leitfähigkeit von Wasser einschätzbar ist und befinden den Einsatz von Sonderlöschmitteln auf Grund der geringen Einsatzhäufigkeit für nicht sinnvoll.

Reihenfolge nach der häufigsten Nennung:

  1. Wasser
  2. Schaum
  3. Klebrige und lichtundurchlässige Flüssigkeit
  4. Pulver
  5. Gelartige und lichtundurchlässige Flüssigkeit

Auswirkungen auf Nachbargebäude

Wie wirkt sich bei der Brandbekämpfung eine Photovoltaikanlage auf einem Nachbargebäude auf die Löschsituation aus?

Die meisten der Probanden sind der Meinung, dass eine Photovoltaikanlage auf dem Nachbargebäude, das sich unmittelbar neben dem Brandort befindet, keine Auswirkungen bzw. keinen Einfluss auf die Brandbekämpfung hat. In erster Linie könnte man wirklich davon ausgehen, dass dies so ist. Die wenigsten der Probanden erkennen wirklich eine Gefahr darin, denn durch die Strahlungshitze können an der Photovoltaikanlage des Nachbargebäudes die Isolationen der Kabel schmelzen und so wiederum offene Kontakte entstehen. In diesem Fall ist ebenfalls mit hohen Spannungen zu rechnen, da Nachbargebäude vor Übergreifen des Feuers (z.B. durch Funkenflug) geschützt werden müssen.

Reihenfolge nach der häufigsten Nennung:

  1. Wirkt sich nicht aus /Kein Einfluss
  2. Sicherheitsabstände sind einzuhalten (z.B. Reihenhaus)
  3. Gefahren durch Funkenflug
  4. Vorsicht vor Spannungen durch defekte Leitungen (Strahlungshitze)
  5. Erhöhter Aufwand durch Sicherung des Nachbargebäudes

Sicherheitsrisiken

Welche Sicherheitsrisiken birgt die Brandbekämpfung eines Gebäudes mit einer Photovoltaikanlage für Feuerwehrleute?

Reihenfolge nach der häufigsten Nennung:

  1. Stromschlag durch hohe Spannungen
  2. Absturz von Solarmodulen und sonstigen Anlageteilen (Trümmerschatten)
  3. Giftige Gase bei Verbrennung von Solarzellen
  4. Lichtbögen

Mit freundlicher Genehmigung von PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler

Zum vierten Teil unserer Reihe “Exklusive Ergebnisse der Feuerwehrstudie

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Einmalig: Exklusive Ergebnisse der Feuerwehrstudie – Teil 1

Liebe Leser/Innen unseres Photovoltaikversicherung-Blog´s!

Wir erhalten als bisher einziges Unternehmen die Möglichkeit, Ihnen exklusive Einblicke in die Ergebnisse der Feuerwehrstudie vom PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler zu gewähren. Der Titel der Studie lautet „Photovoltaikanlagen – Gefahr für Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung?„. Die spannenden Ergebnisse möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Fakten zur Umfrage

Die Onlineumfrage fand zwischen dem 01.01.2011 und dem 31.03.2011 statt. An der Befragung beteiligten sich über 2.134 Feuerwehrleute aus dem ganzen Bundesgebiet. Obwohl schon fast ein Jahr alt, sind die Ergebnisse noch immer sehr aussagekräftig. Mittlerweile hat sich auch am Photovoltaikmarkt einiges getan um den Feuerwehrleuten bei einem Gebäudebrand, bei dem eine Solarstromanlage involviert ist, entsprechend Schutz zu gewährleisten.

Hintergrund zur Durchführung dieser Studie

Photovoltaikanlagen (auch Solaranlagen oder Solarstromanlagen genannt) erzeugen Strom durch Sonnenlicht. Auf die Solarmodule einfallende Sonnenstrahlen werden in Strom umgewandelt und dieser zum Wechselrichter geleitet. Der Wechselrichter wiederum wandelt den Strom in Wechselstrom um und speist diesen in den meisten Fällen in das öffentliche Stromnetz ein. Auf der Gleichstromseite (zwischen Solarmodulen und Wechselrichter) kann eine Spannung von bis zu 1.000 V anliegen. Diese Spannung kann aber bei Sonnenschein nicht abgeschaltet werden und dies kann unter Umständen eine große Gefahr für Feuerwehrleute bei der Brandbekämpfung darstellen.

Sind Photovoltaikanlagen auf einem brennenden Gebäude für Feuerwehrleute wirklich so gefährlich oder wird das durch die Medien nur dramatisiert? Lassen Feuerwehren brennende Gebäude mit Solarstromanlagen wirklich kontrolliert abrennen? Welche Möglichkeiten bestehen, um Feuerwehrleuten nicht der Gefahr einer Verletzung durch die Solarstromanlage auszusetzen? Diese und weitere Fragen möchte die Studie beantworten.

Wichtige und signifikante Ergebnisse auf einen Blick

  • Über 2.134 Feuerwehrleute aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Onlineumfrage in einem Zeitraum von drei Monaten teil.
  • Alarmierende 54,31% der Feuerwehrleute sind weder ausreichend geschult, noch ausreichend informiert und mit dem Thema vertraut.
  • Die Sicherheit der Mannschaft ist bei der Brandbekämpfung vorrangig. Das gaben 90,20% der Probanden an.
  • Nur 10,97% der Feuerwehren begutachten die Gebäude vor dem Löschvorgang von allen Seiten, da diese immer von einer Photovoltaikanlage ausgehen.
  • Von den Feuerwehrleuten, denen die Feuerwehr-Einsatzkarte bekannt ist, befinden 43,75% die Einsatzkarte als einen nützlichen, 56,24% (622 Nennungen) als keinen nützlichen Leitfaden.
  • Über 78,40% (1.673 Nennungen) der Feuerwehrleute sind der Meinung, dass an Gebäuden mit einer vorhandenen Solarstromanlage zur Kennzeichnung unbedingt ein Hinweisschild angebracht werden soll.
  • Die Forderung nach Feuerwehrschaltern, um die Photovoltaikanlage im Brandfall spannungsfrei schalten zu können, wird immer lauter.

Zugehörigkeit der Feuerwehrleute

Von den 2.134 befragten Probanden sind über 85,6% bei der freiwilligen Feuerwehr. 9,79% der Probanden sind bei der Berufsfeuerwehr und nur 4,59% der Teilnehmer bei einer Werkfeuerwehr beschäftigt.

Photovoltaikstudie - Feuerwehrstudie - Zugehörigkeit

Die Gruppe der freiwilligen Feuerwehren ist in Deutschland am häufigsten vertreten. Hingegen sind Berufsfeuerwehren überwiegend in Ballungszentren anzutreffen. Werkfeuerwehren dagegen sind Feuerwehren im Dienste von Unternehmen wie z.B. in der Chemieindustrie.

Brandbekämpfung

Von den 2.134 Probanden waren bisher 7,17% (153 Nennungen) bei der Bekämpfung eines Brandes vor Ort, bei dem ein Gebäude mit einer Photovoltaikanlage brannte. Von den 153 Probanden sind 92,16% von der freiwilligen Feuerwehr und 7,84 von der Berufsfeuerwehr.

Photovoltaikstudie - Feuerwehrstudie - Brandbekämpfung

Reaktion während der Brandbekämpfung

Wie haben die Feuerwehrleute bzw. die Mannschaft reagiert, nachdem diese von der Photovoltaikanlage während des Brandes erfahren haben?

Es gab nur drei Antworten der 153 Probanden auf diese Frage. In der Regel wird als erstes der Einsatzleiter über die vorhandene Photovoltaikanlage informiert. Dieser wiederum veranlasst die weitere Vorgehensweise.

Reihenfolge nach der häufigsten Nennung:

  1. Einsatzleiter informiert
  2. Löschvorgang kurzzeitig eingestellt
  3. Mannschaftskameraden informiert

Eingeleitete Schritte

Nachdem der Einsatzleiter über die vorhandene Photovoltaikanlage informiert wurde, wurde der normale Löschvorgang fortgesetzt, mit dem Unterschied, dass der Abstand zum brennenden Gebäude erhöht wurde.

Sicherheit

Im Vordergrund stand den Probanden bei der Brandbekämpfung die Sicherheit der Mannschaft. Über 90,20% (138 Nennungen) der Probanden geht die Sicherheit der eigenen Mannschaft vor der eigenen Sicherheit bzw. der Sicherheit von in Gebäuden befindlichen Personen.

  • Die Sicherheit der Mannschaft (90,20%)
  • Die eigene Sicherheit (4,58%)
  • Die Sicherheit von evtl. im Gebäude befindlichen Personen (4,58%)
  • Die Sicherheit von evtl. im Nachbargebäude befindlichen Personen (0,65%)

Photovoltaikstudie - Feuerwehrstudie - Sicherheit

Kontrolliertes Abbrennen

Medienberichten zufolge werden Gebäude, auf denen sich Solarstromanlagen befinden, durch Feuerwehren kontrolliert abgebrannt. Von den 153 Probanden bestätigten nur 5,88%, dass Gebäude bei deren Einsatz unter Kontrolle abbrannten. Dieses Ergebnis gibt aber keinen Rückschluss darauf, dass generell 5,88% der Einsätze, bei denen Photovoltaikanlagen involviert sind, kontrolliertes Abbrennen die Regel ist. Es handelt sich um lediglich 9 Fälle, in denen so gehandelt wurde.

Mit freundlicher Genehmigung von PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler

Zum zweiten Teil unserer Reihe „Exklusive Ergebnisse der Feuerwehrstudie

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