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Wann ist eine GAP-Deckung in der Photovoltaik-Versicherung sinnvoll?

Photovoltaikanlage

Wer eine Photovoltaikanlagen-Versicherung abschließen möchte, der stößt bei der Antragstellung vielfach auf den Begriff „GAP-Deckung“ oder „Differenzwert-Entschädigung“. Was ist eigentlich darunter zu verstehen und für wen ist diese Versicherungsleistung sinnvoll?

Wer sollte eine GAP-Deckung abschließen?

Die GAP-Deckung ist ein sinnvoller Deckungsbaustein, der bei einem Totalschaden die Differenz zwischen der Versicherungsleistung und der bestehenden Restschuldforderung der Bank schließt, sofern die PV-Anlage nicht wieder aufgebaut werden kann! Sie schützt den Betreiber vor finanziellen Schäden, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

– die betreffende PV-Anlage ist kreditfinanziert.
– es handelt sich um einen Totalschaden
– die Photovoltaikanlage kann auf dem ursprünglichen Standort nicht wiederaufgebaut werden.

Was bedeutet GAP-Deckung?

Gap kommt ursprünglich aus dem englischen und bedeutet „Lücke“. Dieser Baustein bietet einen ganz besonderen Schutz und füllt eine Versicherungslücke im Bereich der Photovoltaik-Allgefahrenversicherung.

An einem einfachen Beispiel lässt sich die GAP-Deckung gut erklären:

Nehmen wir an, eine kreditfinanzierte Photovoltaikanlage befindet sich auf einem angemieteten Dach. Das Gebäude und die darauf befindliche Photovoltaikanlage werden durch ein Feuer völlig zerstört. Es kommt zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Im Falle des Wiederaufbaus würde eine vorhandene Versicherung die PV-Anlage zum Neuwert sowie den entstandenen Ertragsausfall ersetzen.

Entscheidet sich der Hauseigentümer (Dachverpächter) jedoch, das abgebrannte Gebäude nicht wieder zu errichten, kann auch die Photovoltaikanlage nicht wieder aufgebaut werden. Gemäß den „Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung“ muss der Versicherer nur den erheblich geringeren Zeitwert ersetzen, da weder eine Reparatur noch eine Wiederbeschaffung der PV-Anlage erfolgen kann. Eine Restschuld beim Darlehensgeber (finanzierenden Bank) kann in diesem Szenario höher sein, als die Entschädigung der Versicherungsgesellschaft. Der Anlagenbetreiber (Versicherungsnehmer) wird den Differenzbetrag aus eigenen Mitteln begleichen müssen.

Beispielrechnung:

Kaufpreis: 40.000 EUR

Finanzierung: 100%

Zeitwertentschädigung: 18.500 EUR

Restschuld bei der Bank: 27.500 EUR

Differenzwert: -9.000 EUR

Die bestehende Photovoltaikversicherung kommt für die Differenzwertentschädigung nur dann auf, wenn eine GAP-Deckung (Differenzwert-Entschädigung) vereinbart ist!

Ab welcher PV-Anlagengröße ist die GAP-Deckung sinnvoll?

Der Abschluss der Zusatzdeckung sollte nicht in Abhängigkeit der Anlagengröße, sondern in Abhängigkeit der kreditfinanzierten Investitionssumme der PV-Anlage. Je Höher der kreditfinanzierte Anteil ist, desto wichtiger ist der Abschluss einer GAP-Deckung.

Kann eine GAP-Deckung nachträglich vereinbart werden?

Ja. Der Zusatzbaustein GAP-Deckung kann nachträglich in eine bestehende Photovoltaikversicherung integriert werden.

Wie wird der Zeitwert der PV-Anlage ermittelt?

Der Zeitwert der Photovoltaikanlage (versicherte Sache) errechnet sich aus dem Neuwert durch einen Abzug insbesondere für Alter, Abnutzung und technischem Zustand.

Was kostet eine GAP-Deckung im Jahr?

Die GAP-Deckung kostet durchschnittlich (je nach Anbieter) ca. 10% des Nettobeitrages der Photovoltaikversicherung.

Kann eine GAP-Deckung auch allein beantragt werden?

Nein, die GAP-Deckung ist nur in Verbindung mit einer Photovoltaikanlagen-Versicherung zu beantragen.

Wo ist die Photovoltaikversicherung mit GAP-Deckung erhältlich?

Alle unsere Angebote zur Photovoltaikversicherung können mit GAP-Deckung beantragt werden. Unsere exklusiven Sonderkonzepte der Versicherungsunternehmen ZURICH, INTER, CONDOR und VHV finden sie auf www.rosa-photovoltaik.de. Wählen Sie das für Sie passende Produkt und berechnen Sie ganz einfach online Ihren bedarfsgerechten Versicherungsschutz.

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Stiftung Warentest – Finanztest-Photovoltaikversicherung – unsere Meinung

Die Finanztest Ausgabe 3/2017 versucht Versicherungsoptionen für PV-Anlagen Betreiber zu testen und zu bewerten. Was für eine Schutzgebühr von 3 Euro angeboten wird, hilft vermutlich keinem, der eine vernünftige Absicherung für seine Photovoltaikanlage sucht.

Nach unserer Bewertung am ÖKO Test zum Thema Vergleich von Photovoltaik-Versicherungen im Jahr 2010 liegt es uns einmal mehr am Herzen, hier unsere Meinung, diesmal zur aktuellen Finanztest Ausgabe, zu veröffentlichen. Denn mit der Erfahrung aus über 10 Jahren als Spezialanbieter für Photovoltaikversicherungen können wir auf ein fundiertes Wissen zum erforderlichen Deckungsumfang und der Schadenabwicklung im Photovoltaik-Bereich zurückgreifen.

Finanztest stellt zwei Möglichkeiten der Absicherung bei 42 Versicherungsanbietern gegenüber. Zum einen als Einschluss in die Wohngebäudeversicherung und zum anderen als separaten Vertrag bei unterschiedlichen Versicherern. Beide Angebote sollten den Finanztest-Mindestschutz umfassen, um eine Empfehlung zu erhalten. Da der Mindestschutz sehr gering ausfällt, sind zahlreiche Versicherer aufgeführt, von denen bei anderen Kriterien sehr viele durch das Raster fallen dürften. Warum Versicherer die die Anforderungen nicht erfüllen, aber dennoch ohne weitere Erklärung aufgeführt sind, bleibt ein Rätsel. Spezielle Photovoltaikversicherung-Maklerkonzepte werden in der Betrachtung nicht berücksichtigt!

Nach unseren Erfahrungen sollte der von Finanztest empfohlene Mindestschutz grundsätzlich immer versichert sein, dennoch reicht dieser oft nicht aus, um die Investition auf Dauer abzusichern. Viele Deckungserweiterungen, die von Spezialmaklern über exklusive Deckungskonzepte angeboten werden, sind häufig entscheidend für die Schadenregulierung und somit auch für die langfristige Rentabilität der PV-Anlage.

Nach unserer Einschätzung, bieten separate Photovoltaikversicherungen in den meisten Fällen den optimalen Versicherungsschutz. Eine Abgrenzung des Schadens, wie im Beitrag als Nachteil vermerkt, ist nicht problematisch. Die Versicherung des Wohngebäudes zahlt den Schaden am Gebäude – die separate Allgefahrenversicherung den Schaden an der PV-Anlage. Inwieweit sich anschließend hinter den Kulissen zwischen den Versicherern geeinigt wird, bekommt der geschädigte Versicherungsnehmer nicht mit. Natürlich sollte die Wohngebäudeversicherung darüber informiert sein, dass eine Anlage auf dem versicherten Gebäude installiert ist. Im Übrigen bedeutet dies auch nicht, dass die Wohngebäudeversicherung zwingend teurer wird. Und der Hinweis, dass diese separaten Tarife teilweise teurer sind, kann man auch nur dann einordnen, wenn die versicherten Leistungen im Detail mit einbezogen werden.

Zu den genannten Schadenzahlen fällt uns auf, dass Feuerschäden zwar selten sind, aber von der Schadenhöhe tatsächlich sehr teuer sind. Viele der bezifferten Feuerschäden sind jedoch gewerblichen bzw. landwirtschaftlichen Risiken zuzuordnen und betreffen nicht grundsätzlich PV-Anlagen auf Wohngebäuden. Reparaturzeiten oder Wiederaufbauzeiten von bis zu 12 Monaten sind nach Bränden im Übrigen keine Seltenheit. Der empfohlene Mindestschutz für den Ertragsausfall sollte, entgegen der Empfehlung von Finanztest, nach unserer Erfahrung 12 Monate betragen.

Tierverbiss wie z. B. Marderschäden können in der Tat ein teures Vergnügen werden. Der Schaden muss erst mal gefunden werden. Wurde er lokalisiert ist in der Regel eine großflächige Demontage der PV-Module erforderlich. Kabel müssen repariert oder erneuert werden. Anschließend erfolgt die Remontage der PV-Module und ein Anlagencheck. Das kann schnell mal 3.000 EUR (je nach Anlagengröße auch viel mehr) kosten wie im redaktionellen Beitrag von Finanztest aufgeführt. Zum eigentlichen Test wird der Mindestschutz jedoch nur bei 1.000 EUR festgelegt. Stellt sich die Frage: Warum?

Zusammengefasst empfiehlt Finanztest 11 Wohngebäudeversicherer mit Finanztest-Mindestschutz, die zwischen 39 Euro und 132 Euro Mehrbeitrag liegen. Gerade einmal zwei Anbieter sichern die Anlage über einem separaten Vertrag zu einem Beitrag zwischen 83 Euro und 178 Euro mit den Mindestanforderungen von Finanztest ab. Alle anderen gelisteten Versicherer bieten eingeschränkte Leistungen. Welche das im Detail sind, bleibt offen. Der direkte Leistungsvergleich von der eigenständigen Photovoltaikversicherung und der Wohngebäudeversicherung unterbleibt gänzlich.

Unser Meinung zu dem Test:

Es ist der schlechteste Versicherungstest den wir in den letzten Jahren von einem sonst doch sehr seriösen Anbieter gesehen haben. Er ist unzureichend recherchiert, lässt sehr viele Fragen offen und führt Leser gezielt in eine Richtung oder gar in die Irre, als das er hilft Photovoltaikanlagen auf Wohneigentum vernünftig und langfristig abzusichern. Der Beitrag und die angewandten Kriterien hinterlassen eher den Eindruck, dass die Wohngebäudeversicherer favorisiert werden soll. Würde man den direkten Vergleich zwischen der Photovoltaikversicherung und der Wohngebäudeversicherung unter Einbeziehung von realistischen und schadenrelevanten Kriterien durchführen, würde die Wohngebäudeversicherung in den meisten Fällen sehr schwach dastehen.

Wer seine PV-Anlage gut versichern will, braucht eine Versicherung mit dem Finanztest-Mindestschutz. So steht es unter „Unser Rat“ im Beitrag geschrieben! An dieser Stelle kann man nur sagen, dass Vorsicht geboten ist. Der Finanztest-Mindestschutz ist in der Tat ein absoluter Mindestschutz. Wer sich ohne eigene Recherche oder unter Einbezug eines spezialisierten Anbieters auf den Test verlässt, kann im Schadenfall ganz schnell merken, dass es viele weitere Kriterien gibt, die zu einem guten Versicherungsschutz einer Photovoltaikanlage gehören.

Beispielhaft möchten wir nur einige Punkte aufführen, die einen guten Photovoltaik-Versicherungsvertrag, optimaler Weise in Form einer Allgefahrenversicherung auf jeden Fall enthalten sollte:

  • Mehrkosten durch Technologiefortschritt
  • Überspannungsschäden (direkter und indirekter Blitzschlag, Induktionsschäden)
  • Innere Betriebsschäden an Wechselrichtern einschl. Ertragsausfall (Hohes Schadenpotential!)
  • Ertragsausfallversicherung mit 12 Monaten Leistungsdauer (Haftzeit)
  • De- und Remontagekosten bei Sachschäden am Gebäude inkl. Ertragsausfall
  • Keine Anrechnung des Restwertes von Altmaterial im Schadenfall
  • Rückwirkungsschäden
  • u.v.m.

Dies sind nur einige wenige Deckungserweiterungen, die über viele Maklerkonzepte möglich und bezahlbar sind. Der Versicherungsschutz für die im Finanztest abgebildete Musteranlage, ist bei uns und anderen spezialisierten Versicherungsmaklern bereits für 75 Euro pro Jahr inkl. aller Deckungserweiterungen online abzuschließen.

Diese Deckungen sind aber nicht über Zusatzbausteine in der Wohngebäudeversicherung umfänglich zu bekommen. Daher lautet unser Rat: Als erste Wahl den Wohngebäudeversicherer zu kontaktieren ist u. E. der völlig falsche Weg. Ein Vergleich von Spezialanbietern in diesem Bereich mit der entsprechenden Erfahrung und Beratungskompetenz macht eine sinnvolle Absicherung der Photovoltaikanlage wesentlich wahrscheinlicher.

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Photovoltaik-Versicherungen: Hohe Schadenquoten in 2011

Versicherungsgesellschaften beklagen derzeit steigende Schadenquoten im Bereich Photovoltaikversicherungen. Laut GDV liegt die Schadenquote bei Solarstromanlagen für das Jahr 2011 bei rund 59% und hat sich somit im Vergleich zum Jahr 2010 nahezu verdoppelt. Demnach ist die Absicherung von Solarstromanlagen über PV-Versicherungen für die Versicherungsunternehmen nicht mehr mit dem erhofften Ertrag verbunden. Um die Auswirkungen von zu hohen Schadenquoten nachvollziehen zu können, möchten wir vorab in einfachen Worten erklären, wie die Schadenquote des GDV ermittelt wird.

Alle GDV Mitgliedsunternehmen melden jährlich die Stückzahlen, Beitragseinnahmen, Schadenanzahl und Gesamtschadenhöhe zu den jeweiligen Sparten. Anhand dieser Zahlen wird unter anderem die Schadenquote für das betreffende Jahr ermittelt. Errechnet wird sie aus den Nettobeitragseinnahmen im Verhältnis zu den geleisteten Schäden eines Jahres. Für das Jahr 2011 bedeutet dies, dass nahezu 60% der Beitragseinnahmen für die Regulierung von Schäden verwendet wurden. Branchenkenner wissen, dass eine dermaßen hohe Schadenquote grenzwertig ist und die Versicherungsunternehmen reagieren müssen, da die gesamten Verwaltungs- u. Vermittlungskosten noch hinzugerechnet werden müssen.

Welche Schäden verursachen das hohe Schadenvolumen?

An erster Stelle stehen die Brandschäden. Diese kommen zwar sehr selten vor, aber wenn, dann mit einem sehr hohen Schadensumme. Speziell Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen oder gewerblichen Betrieben haben in der Vergangenheit so manche Kalkulation der Versicherer zunichte gemacht. Gleiches gilt für die zweitplatzierten Sturm u. Hagelschäden. Gerade im Jahr 2011 gab es regionale Hagelniederschläge und Stürme, welche zu immensen Schäden führten. An dritter Stelle stehen die Schneelastschäden. Längere Winter mit übermäßigem Schneefall verursachten zahlreiche Schäden an der Verkabelung, Tragkonstruktionen und PV-Modulen. Einen weiteren großen Teil der Schäden machen die am 4. Rang platzierten Überspannungsschäden aus. Zwar ist das Volumen der einzelnen Schäden nicht so hoch wie bei den vorabgenannten Schadenursachen, jedoch ist hier eine viel höhere Schadenanzahl zu verzeichnen. Erwähnenswert ist zudem, dass schätzungsweise 30% aller Schäden auf fehlerhafte Montagen und die Auswahl ungeeigneter Peripherie zustande kamen.

Welche Auswirkung haben die Schadenquoten und Schadenursachen für den PV-Anlagenbetreiber?

Vorab muss erwähnt werden, dass die Zahlen des GDV die gesamten Photovoltaikversicherungen der GDV-Mitgliedsunternehmen widerspiegeln. Das einzelne Versicherungsunternehmen kann wesentlich besser, aber auch wesentlich schlechter dastehen.

Die Vorgehensweise eines Versicherungsunternehmens mit einer sehr schlechten Schadenquote kann sehr vielfältig sein. Unterschieden wir vorab zwischen den bereits bestehenden Verträgen und den Neuverträgen.

Bestandsverträge:

Die Versicherer haben enorm gute Analyse-Instrumente und können den gesamten Bestand, den des einzelnen Versicherungsmaklers oder Vermittlers bis hin zum alleinstehenden Vertrag durchforsten und bewerten. Stellt der Versicherer fest, dass z. B. eine bestimmte Bauart, die Gebäudenutzung oder der landwirtschaftliche Betrieb zu einem erhöhten Schadenaufkommen führt, ist damit zu rechnen, dass alle betreffenden Verträge unter Beobachtung stehen. Einige Versicherungsgesellschaften besichtigen sogar in der laufenden Versicherungsperiode einzelne PV-Anlagen, welche statistisch ein erhöhtes Risiko mitführen.

In der Regel werden bestehende Photovoltaikversicherung-Verträge, solange eine Schadenfreiheit vorliegt, vom Versicherer nicht angerührt. Sollte es jedoch zu einem Schadenfall kommen und der Vertrag steht aufgrund eines erhöhten Risikos bereits unter Beobachtung, so kann in den meisten Fällen davon ausgegangen werden, dass der Versicherer eine Kündigung ausspricht.

Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern stellen derzeit ein „normales Risiko“ dar, sofern die Prämienkalkulation des Versicherers stimmt. Seit geraumer Zeit gibt es einige Gesellschaften, welche mit niedrigsten Mindestbeiträgen (60 EUR und weniger) versuchen, Marktanteile zu erhalten. Für den Kunden sieht dies im ersten Moment sehr attraktiv aus. Doch das böse Erwachen kommt oftmals im ersten Schadensfall – meist bei Schäden über ca. 1.000 EUR. Der Versicherer wird den versicherten Schaden zwar regulieren, jedoch auch eine Kündigung aussprechen, da aus dem Vertrag kein Ertrag mehr zu erwarten ist. Berücksichtigt man, dass es an Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern zu zahlreichen Schäden im Bereich von ca. 200 bis 10.000 EUR kommt, so könnten sehr viele Anlagenbetreiber zukünftig betroffen sein.

Obige Szenarien treffen natürlich nicht jeden Betreiber einer Solaranlage. Das Risiko, dass es eine Vielzahl der  PV-Anlagenbetreiber trifft, wächst jedoch mit einer weiterhin negativen Schadenquote.

Handelt es sich um größere bzw. um Großanlagen, so können nach einem Schadensfall weitere Instrumente des Versicherers Anwendung finden. Der Versicherer macht dem Versicherer ein Angebot zur Vertragsumstellung. Dieses kann z. B. ein höherer Selbstbehalt, ein höherer Jahres-Beitrag oder gar die Einschränkung von Leistungen sein. In der Regel werden solche Vereinbarungen über den betreuenden Versicherungsmakler, der die Interessen des Kunden vertritt, verhandelt. Erst wenn der Versicherungsnehmer das Angebot nicht annimmt, spricht der Versicherer die Kündigung aus.

Neuverträge:

Die Versicherungsunternehmen reagieren recht schnell auf negative Veränderungen der Schadenquoten. Nach der Bestandsanalyse und Bestimmung der unerwünschten, erhöhten  Risiken wurden/werden bei einigen Versicherern die Annahmerichtlinien für Neuverträge geändert, sowie Leistungen gekürzt. Unter Anderem wurden folgende Einschränkungen (Kurzform) verzeichnet:

  • Nicht versicherbar sind Anlagen älter 5 Jahre (ab Inbetriebnahme)
  • Nicht versicherbar sind Anlagen älter 3 Jahre (ab Inbetriebnahme)
  • Versicherungsschutz wir nur für Neuanlagen gewährt
  • Nicht versicherbar sind Anlagen mit Vorschäden
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Stroh- oder Heulagerung
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben mit Lagerung feuergefährlicher Stoffe
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen auf Gewerbebetrieben  mit Lagerung oder Verarbeitung feuergefährlicher Stoffe
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen ohne Überspannungsschutzvorrichtungen
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen die nicht regelmäßig gewartet werden
  • Nicht versicherbar sind Photovoltaikanlagen ohne äußere Blitzschutzanlage
  • Nicht versicherbar sind Anlagen, die nicht nach DIN-Normen  u. VDE-Vorschriften errichtet wurden
  • Nicht versicherbar sind selbstmontierte Photovoltaikanlagen
  • Nachweis einer Statikberechnung bzw. eines Statikgutachtens
  • Anlage muss von Unternehmen mit RAL-Gütesiegel oder Anlagenpass verbaut sein
  • Module und Wechselrichter müssen Diebstahlhemmend verbaut sein
  • Die Entschädigung für Wechselrichtern wird auf den Zeitwert begrenzt
  • Senkung der pauschalen Ertragsausfallentschädigung

Vorab genannte Punkte spiegeln das Vorgehen diverser unterschiedlicher Anbieter auf Photovoltaikversicherung wider. Es gibt selbstverständlich auch Anbieter, welche aufgrund positiver Entwicklungen keine Änderungen der Annahmerichtlinien vorsehen.

Ein weiterer Nebeneffekt von hohen Schadenquoten sind steigende Versicherungsbeiträge für Neuverträge. Auch die Aufgabe des Zweiges der Photovoltaikversicherung ist denkbar – ein ausländischer Versicherer hatte es ja bereits vorgemacht. Wie die einzelnen Versicherer zukünftig reagieren bleibt abzuwarten.

Wie in diesem Beitrag geschildert, hat sich bereits einiges geändert und es wird sich auch in Zukunft noch einiges ändern.

Was kann ein Anlagenbetreiber vorsorglich machen?

Für den Neuanlagen-Betreiber ist es natürlich sehr schwer, den Versicherer, die Bedingungen und die damit zusammenhängenden Leistungen und auch Schadenquoten zu beurteilen. Daher ist anzuraten, einen auf  Photovoltaikversicherungen spezialisierten Versicherungsmakler auszuwählen. Sofern dieser schon langjährige Erfahrungen hat und nicht nur preisorientiert (billig, billig), sondern im Sinne des Kunden die Leistungen in den Vordergrund stellt, sollte er die erste Wahl sein. Er kann qualifizierte Aussagen zu den Leistungen, den Service,  das Verhalten der Versicherer im Schadenfall, sowie zu den Schadenquoten treffen. Der erste Schritt wäre damit schon mal getan.

Besteht bereits eine Versicherung für eine Photovoltaikanlage, so ist etwas mehr zu tun. Gerade jene Anlagenbetreiber, die sich damals für einen billigen und meist leistungsschwachen Tarif entschieden, sollten aktiv werden und erneut recherchieren bzw. vergleichen. Wer den Wechsel der Photovoltaikversicherung verdrängt und abwartet bis das der erste Schaden eintritt bzw. die Anlage so alt ist, dass sie keiner mehr versichern möchte, läuft Gefahr, keinen geeigneten u. günstigen Folgeversicherer zu finden.

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Die richtige Photovoltaikversicherung für die eigene Solaranlage finden – Teil 1

Wer online nach einer Photovoltaikversicherung sucht wird feststellen, dass zahlreiche Anbieter mit unterschiedlichsten Produkten und Tarifvarianten aufwarten. Doch wo ist der Betreiber einer Photovoltaikanlage am besten aufgehoben? Was sollte er vor Antragstellung einer Photovoltaikversicherung beachten? Die folgenden Punkte wurden von Gerd Rosanowske ( www.rosa-photovoltaik.de ) zusammengetragen und sollen den Besitzer einer Photovoltaikanlage bei der Auswahl einer Photovoltaikversicherung unterstützen.

Die Wahl der Versicherungsgesellschaft

Der Photovoltaikmarkt ist immer noch als recht jung anzusehen, dennoch buhlen bereits zahlreiche deutsche und z. T. ausländische Versicherungsgesellschaften nach der Gunst des Kunden.  Im Allgemeinen kann man sagen, dass jeder in Deutschland zugelassene Versicherer, die versicherten Risiken zu stemmen vermag. Was vielmehr zu bedenken gibt ist die Tatsache, dass ein Preiskampf begonnen hat – einer will den anderen ausstechen, bis hin zur Grenze des erträglichen.  Man sollte meinen, aus Sicht des Kunden ist dieser Konkurrenzkampf von Vorteil – ist er auch, aber nur kurz- bis mittelfristig und nur bei einer anfänglich richtigen Tarifwahl. Der Kunde spart letztendlich an der Höhe des jährlichen Beitrags, oftmals zu schlechten Leistungen.

Die Vergangenheit hat gezeigt: Versicherer haben sich von der Photovoltaikversicherung verabschiedet, die Beiträge zum Teil drastisch erhöht, eine Risikoselektion eingeführt, ein maximales Anlagenalter vorgeschrieben und Verträge bereits nach dem ersten Schaden gekündigt. Der von diesen Maßnahmen betroffene Kunde hat es oftmals nicht leicht, einen neuen, gleichwertigen oder besseren Versicherungsschutz zu erhalten.

Deckung über Versicherungsmakler oder direkt über das Versicherungsunternehmen

Das einzelne Versicherungsunternehmen bietet lediglich das eigene, standardisierte Produkt an.  Der Versicherungsmakler hat in der Regel die Möglichkeit, den gesamten Markt und dessen Produkte zu überschauen und dem Kunden das Passende anzubieten – ohne an einen Produktgeber gebunden zu sein. Noch besser ist es, wenn der Versicherungsmakler auf Versicherungen für die Solarbranche spezialisiert ist und eine entsprechende, jahrelange Erfahrung mit sich bringt. Denn der Versicherungsmakler sollte dem Kunden eine Photovoltaikversicherung, mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis anbieten. Dies zahlt sich spätestens beim ersten Schadenfall aus.

Hausprodukte von Versicherungsmaklern

Von einem Hausprodukt, welches von einem Versicherungsmakler angeboten wird, redet man dann, wenn der Risikoträger (Versicherer) nach außen nicht in Erscheinung tritt. Der Versicherungsmakler kann dem Deckungskonzept eigenständig einen Namen geben, mit dem er das Produkt bewirbt. Welcher Versicherer hinter dem Konzept steht, muss über den Antrag spätestens in den Versicherungsbedingungen aufgeführt sein. Die Verwendung eines Hausproduktes ist kein Garant für starke Versicherungsleistungen!

Vergleichsrechner Photovoltaikversicherung

Im Internet findet man immer häufiger Vergleichsrechner vor. Wer sich online schon einmal über eine Photovoltaikversicherung erkundigen wollte, wird unweigerlich auf derartige Vergleichsrechner-Angebote stoßen. Auffällig dabei ist, dass alle Vergleichsrechner nahezu gleich aufgebaut sind und in vielen Fällen auch dieselben Tarife beinhalten. Das größte Manko der Vergleichsrechner ist jedoch, dass die  Tarife so angeboten werden, dass der Interessenten zu einer preisorientierten Entscheidung bewegt wird. Ausführliche Leistungsvergleiche sucht man innerhalb der Vergleichsrechner vergebens. Betreiber von Solarstromanlagen sollten vor dem Abschluss zuerst die Leistungen vergleichen und dann erst die Beitragshöhe. Nicht anders herum.

Die Versicherungsbedingungen

Zur Photovoltaikversicherung bilden gängigerweise die ABE 2008 (Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung) die Grundlage des Versicherungsschutzes. Eine Spezifizierung  für die Versicherung von Photovoltaikanlagen erfolgt über Klauseln, „Besondere Vereinbarungen“ „Besondere Bedingungen“ und/oder „Besondere Risikobeschreibungen“.  Unbedingt zu beachten ist, dass diese Bedingungen den Versicherungsschutz ausweiten, aber auch schmälern können.

Tücken innerhalb der Bedingungen

Zu beachten sind u. A. die Obliegenheiten. Die Versicherer unterscheiden zwischen Obliegenheiten vor Eintritt des Schadenfalls  und Obliegenheiten bei Eintritt des Schadenfalls. Speziell die Obliegenheiten vor dem Schadensfall können Anforderungen zur versichernden Sache (Photovoltaikanlage) und deren Montage beinhalten.  Zur Veranschaulichung ein Ausschnitt der Obliegenheiten eines großen deutschen Versicherungsunternehmens:

1. Obliegenheiten vor Eintritt des Versicherungsfalles
a) Der Betreiber hat vor Eintritt des Versicherungsfalles
aa) die Anlage von einem Fachbetrieb nach den anerkannten
Regeln der Technik installieren und abnehmen zu lassen
(keine Selbstmontage); der Nachweis der Belastbarkeit des
Tragsystems und der Module infolge äußerer Einflüsse
müssen DIN 1055 bzw. Eurocode 1 in der jeweils aktuellsten,
verbindlichen Fassung entsprechen; die verwendeten
Solarmodule müssen mechanischen Beanspruchungen gemäß
IEC 61215-Zertifikat bzw. IEC 61646-Zertifikat standhalten;
bb) die Anlage durch Blitzschutzeinrichtungen zu sichern, sofern
hierzu Vorgaben seitens des Herstellers bestehen;
cc) den Solar-Wechselrichter gemäß Vorgaben des Wechselrichterherstellers
zu installieren;
dd) die Zählerstände (Ertragsdaten) mindestens vierteljährlich
zu protokollieren und dem Versicherer auf Verlangen vorzulegen;
ee) alle gesetzlichen, behördlichen und vereinbarten Sicherheitsvorschriften
zu beachten; er darf diese Sicherheitsvorschriften
weder selbst verletzen, noch ihre Verletzung gestatten
oder dulden;
ff) sicherzustellen, dass versicherte Sachen die gemäß § 4 Nr.
2 zur Überholung, Reparatur oder Revision in eine außerhalb
des Betriebsgrundstücks (Versicherungsort) gelegene
Werkstatt gebracht werden, handelsüblich und transportgerecht
verpackt, verladen und verzurrt werden;
gg) alle sonstigen vertraglich vereinbarten Obliegenheiten einzuhalten.
b) Verletzt der Betreiber eine der genannten Obliegenheiten, so ist
der Versicherer nach Maßgabe des § 28 VVG zur Kündigung berechtigt.
Eine Kündigung des Versicherers wird mit Zugang wirksam.

Schließen Sie niemals einen Vertrag auf Photovoltaikversicherung ab, sofern Sie vorab nicht alle Bedingungen vollständig erhalten haben!

Der Antrag auf Photovoltaikversicherung

Jeder Anbieter liefert seinen eigenen Antrag mit den jeweils relevanten Antragsfragen. Neben den o. g. Obliegenheiten, kommt der nächste Stolperstein: die Antragstellung! Anträge müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, da der Versicherer sich ansonsten auf die Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht berufen kann. Folgend ein Auszug aus dem VVG:

VVG  § 16 Vorvertragliche Anzeigepflicht
(1) Der Versicherungsnehmer hat bei der Schließung des Vertrags alle ihm bekannten Umstände, die für die Übernahme der Gefahr erheblich sind, dem Versicherer anzuzeigen. Erheblich sind die Gefahrumstände, die geeignet sind, auf den Entschluss des Versicherers, den Vertrag überhaupt oder zu dem vereinbarten Inhalt abzuschließen, einen Einfluss auszuüben. Ein Umstand, nach welchem der Versicherer ausdrücklich und schriftlich gefragt hat, gilt im Zweifel als erheblich.

(2) Ist dieser Vorschrift zuwider die Anzeige eines erheblichen Umstandes unterblieben, so kann der Versicherer von dem Vertrag zurücktreten. Das gleiche gilt, wenn die Anzeige eines erheblichen Umstandes deshalb unterblieben ist, weil sich der Versicherungsnehmer der Kenntnis des Umstandes arglistig entzogen hat.

(3) Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn der Versicherer den nicht angezeigten Umstand kannte oder wenn die Anzeige ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unterblieben ist.

VVG  § 17 Unrichtige Anzeige
(1) Der Versicherer kann von dem Vertrag auch dann zurücktreten, wenn über einen erheblichen Umstand eine unrichtige Anzeige gemacht worden ist.

(2) Der Rücktritt ist ausgeschlossen, wenn die Unrichtigkeit dem Versicherer bekannt war oder die Anzeige ohne Verschulden des Versicherungsnehmers unrichtig gemacht worden ist.

Anträge sollten einfach und verständlich aufgebaut sein. Der Antragsteller sollte die Fragestellung immer verstehen und entsprechend beantworten können. Antragstellungen, mit Risikofragen z. B. zu DIN-Normen, VDE- o. VDO Vorschriften, Überspannungsschutz oder Blitzschutzvorrichtungen, sollten gemieden werden, sofern das erforderliche Fachwissen nicht vorliegt.

Teil 2 dieses Beitrages wird in Kürze veröffentlicht.

Gerd Rosanowske (www.rosa-photovoltaik.de)

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rosa-photovoltaik.de – Intersolar 2011

Ein Team von rosa-photovoltaik.de ist dieses Jahr auf dem Stand vom Photovoltaikforum vertreten.
Im letzten Jahr war rosa-photovoltaik.de mit einem eigenen Messestand auf der Intersolar vertreten. Auch wenn der damalige Erfolg weit über unseren Erwartungen lag, haben wir uns dazu entschieden, nur jedes zweite Jahr mit einem eigenen Stand an der Intersolar teilzunehmen. Folglich werden wir in diesem Jahr, wie auch in den vorangegangenen Jahren, das Photovoltaikforum als Sponsor sowie Fachbeistand im Bereich der Photovotaikanlagen-Versicherung mit „Rat & Tat“ unterstützen.

Interessenten und Kunden sind herzlich eingeladen uns auf Stand 376 in Halle B6 zu besuchen.

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Photovoltaikversicherung Differenzdeckung bei Totalschaden

Der Totalschaden einer Photovoltaikanlage ist wahrscheinlich das schlimmste Szenario für den Anlagenbetreiber. Ist die Photovoltaikanlage über eine Photovoltaikversicherung (ABE Allgefahrendeckung) versichert und es liegt ein versicherter Schaden vor, so sollte man meinen, dass  alles in bester Ordnung ist. In den meisten Fällen ist dies auch so – was aber, wenn die PV-Anlage z. B. auf einem gepachteten Dach installiert ist, das Gebäude selbst vom Schaden betroffen ist und der Wiederaufbau des Gebäudes aus welchen Gründen auch immer unterbleibt? Ein nicht unerhebliches Risiko für den Betreiber bzw. Investor!

Denn innerhalb der ABE (Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung), welche die Grundlage für nahezu jede Photovoltaikversicherung bilden, ist es ganz klar geregelt, dass ohne Wiederaufbau der havarierten Photovoltaikanlage lediglich der Zeitwert entschädigt wird (siehe ABE §7 Abs. 4).  Der Zeitwert ergibt sich aus dem Neuwert durch einen Abzug insbesondere für Alter, Abnutzung und technischem Zustand. Da niemand voraussagen kann, wann ein Totalschaden eintritt und welcher Zeitwert an dem Schadentag gegeben ist, wird aller Voraussicht nach eine nicht unerhebliche Differenz zwischen der Zeitwertentschädigung und der laufenden Finanzierung gegeben sein.

Abfangen kann man das vorab geschilderte Risiko über einen optionalen Leistungsbaustein im Rahmen unseres Sonderkonzeptes auf Zurich Photovoltaikversicherung.  Gegen einen geringen Mehrbeitrag wird folgendes vereinbart:

Differenz-Entschädigung bei nicht Wiederaufbau der versicherten Photovoltaikanlage
Entgegen Abschnitt A § 7 Nr. 4 ABE 2008 wird im Falle eines Totalschadens der Zeitwert der versicherten Sache, mindestens die Restschuld aus einem bestehenden Kreditvertrag zur Finanzierung der versicherten Sache ersetzt. Wobei die ursprüngliche Versicherungssumme die Grenze der Entschädigung bildet.
Der Zeitwert errechnet sich maximal aus der im Antrag angegebenen Versicherungssumme unter Berücksichtigung eines prozentualen Abzuges. Der Abzug ergibt sich aus dem Alter, dem Zustand und dem Abnutzungsgrad der versicherten Sache am Schadentag.

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Zurich Photovoltaikversicherung

Das mit der Zurich Versicherung vereinbarte Sonderkonzept zur Versicherung von Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung bis 300 kWP ist ab sofort über unsere Website  verfügbar. Neben aussagekräftigen Leistungsbeschreibungen und Vergleichen, kann mit minimalem Zeitaufwand der anlagenspezifische Versicherungsbeitrag ermittelt werden und auf direktem Weg eine Antragstellung erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Leistungsbeschreibungen  zur  Zurich Photovoltaikversicherung.

Haben Sie weitergehende Fragen, so können Sie uns selbstverständlich jederzeit kontaktieren.

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