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Wohngebäudeversicherung versus Photovoltaikversicherung

Separate Photovoltaikanlagen-Versicherung oder Erweiterung der Wohngebäudeversicherung?

Die Kosten für eine PV-Anlage auf Wohngebäuden erreichen schnell fünfstellige Beträge. Da ist es nur verständlich, dass jeder Eigentümer diese Investition bestmöglich gegen alle unvorhersehbaren Sachschäden absichern möchte. Jetzt stellt sich die Frage: Soll die Photovoltaikanlage in die bestehende Gebäudeversicherung integriert werden oder sollte man besser eine separate Photovoltaikanlagenversicherung abschließen? Beides ist möglich. Aber wo überwiegen die Vorteile? Darüber möchten wir Sie in nachfolgendem Beitrag kurz informieren.

Photovoltaikanlagen und Wohngebäudeversicherungen

In den Standardpolicen der Wohngebäudeversicherer sind Photovoltaikanlagen vielfach nicht vorgesehen. Hier ist eine Erweiterung des bestehenden Vertrages notwendig. Die damit verbundene Erhöhung der Versicherungssumme bedeutet natürlich auch eine entsprechende Mehrprämie.

Wichtiger Tipp:

Auch wenn die Photovoltaikanlage mit einem eigenständigen Photovoltaikversicherung-Vertrag abgesichert wird, empfehlen wir eine Anzeige der installierten PV-Anlage bei der Wohngebäudeversicherung. Diese könnte sich im Schadenfall auf eine nicht angezeigte  Gefahrerhöhung berufen und eine Regulierung einschränken oder gänzlich verweigern!  Hier erhalten Sie ein entsprechendes Musterschreiben zur Weiterleitung an die Gebäudeversicherung.

Obliegenheiten vor und während des Vertrages

Verschiedene Versicherer bestehen beim Einschluss der PV-Anlage in die Wohngebäudeversicherung auf die Einbindung der Anlage in eine bestehende Blitzschutzabsicherung. Diese mit zusätzlichen Kosten verbundene Anforderung ist in der Regel bei einer eigenständigen PV Versicherung nicht gegeben. Gleiches gilt für die dauerhafte Einrichtung einer Fernwartung oder dem Nachweis eines Wartungsvertrages.

Umfang des Versicherungsschutzes

Auch wenn Ihre Anlage kostenfrei oder ohne zusätzliche vertragliche Anforderungen in die bestehende Wohngebäudeversicherung eingebunden werden kann, lohnt natürlich ein Vergleich der versicherten Leistungen:

Leistungsmerkmale* Wohngebäudeversicherung Photovoltaikversicherung
Sachschäden in Folge von:
Brand ja ja
Sturm ja ja
Hagel ja ja
Leistungswasser ja ja
Explosion ja ja
Implosion ja ja
Aufprall eines Luftfahrzeuges seiner Teile oder seiner Ladung ja ja
Direkter Blitzeinschlag ja ja
Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub nein ja
Überspannungs- oder Induktionsschäden nein ja
Tierverbiss nein ja
Luftbewegungen unter Stärke 8 nein ja
Vorsatz Dritter nein ja
Sabotage nein ja
Vandalismus nein ja
Hochwasser nein ja
Erdbeben nein ja
Konstruktionsfehler nein ja
Material- u. Ausführungsfehler nein ja
Bedienfehler nein ja
Materialfehler nein ja
Ersatz der Einspeisevergütung  (Ertragsausfall) nein ja
 

*= je nach Bedingungswerk und Anbieter kann es Abweichungen geben

Sowohl bei der Wohngebäude- als auch bei der speziellen Photovoltaikversicherung gilt: Der Versicherer übernimmt die Kosten, die für die Wiederherstellung, die Reparatur oder die Wiederbeschaffung anfallen. Allerdings muss der Schaden an der Anlage durch eine über den Vertrag genannte versicherte Gefahr entstanden sein.

Im Wohngebäudevertrag werden die versicherten Gefahren meist abschließend aufgezählt. Dagegen stellt die Photovoltaikversicherung eine Allgefahrenversicherung dar. Nur die definitiv im Vertrag ausgeschlossenen Gefahren sind nicht mitversichert.

Dazu ein einfaches Beispiel aus der Praxis:

Der Blitz schlägt in das Haus Ihres Nachbars ein. Durch die daraus entstandene Überspannung wird ein Schaden an Ihrer Photovoltaikanlage verursacht. Über die PV-Versicherung ist der Schaden versichert, über die Wohngebäudeversicherung jedoch nicht. Gleiches gilt hier auch für den daraus entstandenen Ertragsausfall.

Abschließend lässt sich feststellen, dass ….

… eine Photovoltaikanlage rundum gut versichert sein sollte. Daher ist es ratsam, sich vor dem Einschluss in die bestehende Wohngebäudeversicherung genau über den Umfang des Versicherungsschutzes  zu informieren. Erfragen Sie bei Ihrer Gebäudeversicherung die Prämienhöhe für Ihren Anlagentyp und vergleichen Sie die Prämie als auch die versicherten Leistungen genau. Über rosa-photovoltaik.de erhalten Sie eine Photovoltaikversicherung bereits ab 75 Euro netto im Jahr. Eine geringe Mehrprämie für eine Spezialdeckung relativeiert sich meist schon nach dem ersten Schadenfall.

Was eine spezielle Photovoltaikanlagen-Versicherung für Ihre Photovoltaikanlage kostet, können Sie auf unserer Website mit Hilfe unserer Photovoltaikversicherung Tarifrechner schnell und einfach ermitteln.

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Voreilige Kündigung einer bestehenden Photovoltaikversicherung

Voreilige Kündigung einer bestehenden Photovoltaik-Versicherung – Vorsicht ist geboten!

Unsere Deckungskonzepte haben wir im Laufe der Zeit und mit der Erfahrung von über 12 Jahren im Bereich Photovoltaik für Sie ausgehandelt und auch immer weiter entwickelt.  Selbst die  Tests renommierter Anbieter (Stiftung Warentest-Finanztest,  Ökotest etc.) zeigen, dass es nicht einfach ist die Unterschiede der einzelnen Versicherer und Tarifwerke zu erkennen (Vergleichen Sie dazu gerne unsere Beiträge hier im Blog).

Daher ist ein detaillierter Vergleich der Absicherung Ihrer Investition nicht die reine Betrachtung der jährlichen Versicherungsprämie.  Deckungserweiterungen wie innere Betriebsschäden, verlängerte Haftzeit beim Ertragsausfall, De- und Remontagekosten bei Gebäudeschäden oder die Restwertanrechnung im Schadenfall sind nur einige wenige Punkte, die im Schadenfall einen eventuellen Beitragsvorteil schnell in den Hintergrund stellen.

Desweiteren hat sich die Annahmepolitik der Versicherer für „Altanlagen“ erheblich verändert. Viele Versicherer möchten keine Photovoltaikanlagen mehr versichern, die älter als 2 Jahre sind. Die Risikoprüfung hinsichtlich des Gebäudes auf dem die PV-Anlage installiert ist und auch die Bauart der Photovoltaikanlage an sich, führt zu Leistungsausschlüssen, höheren Selbstbehalten oder gar zu Antragsablehnungen. Gleiches gilt für vorschadenbehaftete Verträge!

Außerdem ist die einzelvertragliche Schadenquote umso günstiger, je länger ein Vertrag bei einem Versicherer verbleibt. Das Risiko der Vertragskündigung durch den Versicherer nach einem versicherten Schaden wird somit verringert.

Mit unseren Versicherungspartnern ist in der Regel die Leistungsupdate-Garantie vereinbart, sodass auch ältere Anlagen von den künftigen Leistungsverbesserungen profitieren.

Wenn Sie trotz allem Ihren Photovoltaikversicherung kündigen möchten, achten Sie darauf, dass erst der Folgeversicherer eine Zusage tätigt. Erst wenn diese schriftlich vorliegt, sollten Sie Ihren Bestandvertrag kündigen.

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Wie wichtig ist der Technologiefortschritt in der Photovoltaikversicherung?

Wenn wir über eine Photovoltaikversicherung sprechen, handelt es sich immer um eine Elektronikversicherung mit Allgefahrendeckung. Das heißt, dass alle auf die Photovoltaikanlage von außen einwirkenden Gefahren wie z.B. Feuer, Brand, Blitzschlag und vieles mehr versichert sind. Darüber hinaus ist der Versicherungsschutz mit Klauseln und Deckungserweiterungen auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen des Photovoltaikanlagenbetreibers individuell angepasst; das kann im Schadenfall von besonderer Bedeutung sein.

Eine der wichtigsten Deckungserweiterungen ist der Technologiefortschritt. Beim Abschluss einer Photovoltaikanlagenversicherung sollte immer darauf geachtet werden, dass diese Leistung im Versicherungsschutz mit berücksichtigt wird. Warum, möchten wir Ihnen nachfolgend kurz erläutern:

Was ist mit „Technologiefortschritt“ gemeint?

Die seinerzeit versicherten Module oder serienmäßig hergestellten Ersatzteile einer Photovoltaikanlage können nach einem Schadenfall nicht mehr wiederbeschafft werden. Der Grund: Die Module werden wegen technologischer Weiterentwicklung in der bisherigen Art und Weise nicht mehr hergestellt. Das heißt: Die Photovoltaikanlage lässt sich in ihrem bisherigen technischen Zustand so nicht wieder herstellen.

Wurde in der Photovoltaik-Versicherung das Leistungsmerkmal „Technologiefortschritt“ vereinbart, ersetzt der Versicherer im Schadenfall die Wiederbeschaffungskosten der Nachfolgegeneration des Geräts mit identischen oder vergleichbaren Leistungs- und Produkteigenschaften. Vorausgesetzt, diese werden auch tatsächlich wiederbeschafft und verbaut. Maßgebend für die Entschädigungsleistung ist der Betrag, der für ein Gerät der aktuellen Nachfolgegeneration zum Schadenzeitpunkt aufzuwenden ist.

Wie zahlt sich der „Technologiefortschritt“ für Sie aus?

Tatsächlich entstandene Mehrkosten durch Technologiefortschritt sind zum Beispiel Kosten, die bei der Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung der versicherten und vom Schaden betroffenen Sache durch Technologiefortschritt entstehen, wenn die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung der Sache in derselben Art und Güte nicht möglich ist. Die bedingungsgemäße Zeitwertentschädigung gemäß ABE 2011 Abschnitt 7, §7 Nr. 4b bleibt in diesem Zusammenhang zu Gunsten des Versicherungsnehmers unberücksichtigt.

Photovoltaikversicherung ohne Technologiefortschritt!

Wenn Sie Ihre Photovoltaikanlagenversicherung ohne die Deckungserweiterung Technologiefortschritt abgeschlossen haben und identische Peripherie nicht mehr erhältlich ist, ersetzt der Versicher den Schaden „nur“ bedingungsgemäß gemäß ABE 2011 Abschnitt A §7 Nr. 4b. Das heißt, der Versicherer ersetzt die beschädigten oder zerstörten Module und Wechselrichter nur zum Zeitwert am Schadentag.

Hierzu ein Schadenbeispiel:

Die Solarmodule einer Photovoltaik-Dachanlage werden bei einem orkanartigem Sturm stark beschädigt. Nach erfolgter Schadenbesichtigung durch den Solateur müssen 7 von insgesamt 25 Solarmodulen ausgetauscht werden. Die seinerzeit verbauten und versicherten Module werden vom damaligen Hersteller in der seinerzeit verbauten Art und Weise nicht mehr produziert. Auch auf Zweitmärkten sind keine Ersatzmodule in ähnlicher Güte für den notwendigen Austausch erhältlich. Wie wird der Schaden jetzt reguliert?

Versicherungsschutz mit Deckungserweiterung Technologiefortschritt:

Da die sieben defekten Solarmodule in ihrer damaligen Ausführung nicht mehr zu beschaffen sind, übernimmt der Versicherer die Mehrkosten für die Wiederbeschaffung der Module der Nachfolgegeneration; in gleicher Art und Güte der beschädigten Module aber nach technologischem Fortschritt. Der Versicherer verzichtet dabei auf den bedingungsgemäßen Abzug für Änderungen oder Verbesserungen. Lassen sich keine Ersatzmodule mehr beschaffen, weil zum Beispiel der Hersteller nicht mehr existiert, übernimmt der Versicherer im Einzellfall auch die Mehrkosten für den Nachbau der defekten Module.

Versicherungsschutz ohne Deckungserweiterung Technologiefortschritt:

Wurde in unserem Fallbeispiel kein Technologiefortschritt vereinbart, wird der Schaden seitens des Versicherers nach den Vorgaben der allgemeinen Bedingungen der Elektronikversicherung (ABE 2011) reguliert, d.h. der Versicherer wird die sieben defekten Module zum Zeitwert am Schadentag entschädigen. Der Zeitwert beschreibt im Gegensatz zum Neuwert den Wert der defekten Module zum Zeitpunkt des Schadens. Berechnet wird der Zeitwert aus der Gebrauchsdauer, dem Anschaffungswert und dem Erhaltungszustand der Sache; er ist in der Regel bedeutend geringer als der Neuwert des Moduls.

Hier wird deutlich, wie wertvoll die Deckungserweiterung Technologiefortschritt im Rahmen einer Photovoltaikversicherung sein kann!

Alle Photovoltaikversicherungen die wir über unsere Website anbieten haben das Leistungsmerkmal Technologiefortschritt in ihren Versicherungsleistungen bereits inkludiert!

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Photovoltaik-Versicherung maximales Anlagenalter

Wie bereits im vorangegangen Artikel zur Photovoltaikversicherung beschrieben, haben zahlreiche Versicherer die Annahmekriterien für ältere Photovoltaikanlagen verschärft.

Da sich bereits mehrere Magazine der Thematik angenommen haben, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir ausschließlich exklusive Photovoltaikversicherung Sonderkonzepte anbieten. Somit ergeben sich auch gesondert geregelte Annahmerichtlinien für das maximale Alter der PV-Anlage zum Zeitpunkt der Antragstellung.

CONDOR Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

INTER Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

ZURICH Photovoltaikversicherung max. 8 Jahre

VHV Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

Ausschlaggebend ist das Datum der erstmaligen Einspeisung.

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Brand einer Lagerhalle mit Photovoltaikanlage

Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, hat gestern Abend ein Brand in einer Lagerhalle im Landkreis Diepholz, welcher durch einen technischen Defekt entstanden ist, einen Schaden von ca. 200.000 Euro verursacht. Ob der technische defekt von der Photovoltaikanlage ausging, ist der Nachricht nicht zu entnehmen. Personen kamen keine zu Schaden. Neben dem Gebäude- und Photovoltaikschaden wurden Oldtimertraktoren zerstört bzw. stark beschädigt.

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Interessante Statistiken im neuen Naturgefahrenreport 2012

Durch unsere tägliche Arbeit mit Kunden und Versicherern ist es wichtig, auf aktuelle Zahlen zurückgreifen zu können. Anhand aktueller Marktdaten können Risiken und Gefahren bei Photovoltaikanlagen besser eingeschätzt werden und sie erlauben uns, die zukünftige Entwicklung der Versicherungsbeiträge von Photovoltaikversicherungen besser abschätzen zu können. In erster Linie werden Versicherungsbeiträge bei den jeweiligen Versicherern anhand von Schadenquoten aus dem Vorjahr ermittelt (Lesen Sie auch unseren Artikel „Photovoltaik-Versicherungen: Hohe Schadenquoten in 2011“ ). Erhöht sich die Schadenquote, steigen zwangsläufig auch die Beiträge. Schadenquote hin oder her. Die viel wichtigere Frage ist doch, welche von außen einwirkende Gewalten sind für die verursachten Schäden verantwortlich?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat nun seinen Naturgefahrenreport 2012 veröffentlicht, in dem zum ersten Mal systematisch die Entwicklung der Sturm-, Hagel- und weiterer Elementarschäden, wie Hochwasser, Starkregen und Erdbeben, statistisch dargestellt wird.

Interessant beim neuen Naturgefahrenreport ist, dass die Auswertungen  zum Teil bis in das Jahr 1970 zurückreichen. Ändern sich Anzahl und Intensität der Schäden, hat dies auch unmittelbare Auswirkungen für die Versicherungsbranche. Durch das systematische Erfassen und Bewerten von Schäden, lassen sich frühzeitig Änderungssignale bei den Naturgefahren erkennen.

Wichtigte Ergebnisse aus dem Naturgefahrenreport

Sturm- und Hagelschäden, sowie weitere Elementarschäden

Im Schnitt regulieren die deutschen Versicherer jedes Jahr 1,3 Millionen Sturm- und Hagelschäden in privaten Haushalten. Die Entschädigungssumme liegt bei 1,1 Milliarden Euro im Jahr. Hinzu kommen noch weitere Elementarschäden wie Überschwemmungen, Erdbeben, Lawinen und Schneedruck, mit einem Schadenaufwand von rund 250 Millionen Euro pro Jahr. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Aussage des GDV, dass in den letzten Jahren der Schadenbedarf immer weiter angestiegen ist. Das ist auf zunehmende Wetterextreme zurückzuführen.

Risikozonen für Sturm und Hagel (Quelle: GDV)

Risikozonen für Sturm und Hagel (Quelle: GDV)

Blitz- und Überspannungsschäden – große regionale Unterschiede

Bei Blitz- und Überspannungsschäden gibt es große regionale Unterschiede: Betroffen sind vor allem der Bayerische Wald, das Erzgebirge und Gebiete nahe der niederländischen Grenze. Überspannungsschäden durch Blitz treten häufiger in ländlichen Regionen als in Städten mit sehr verzweigten Leitungsnetzen auf. In Spitzenmonaten werden den Hausratversicherern über 100.000 Schäden gemeldet.

Risikozonen für Blitz- und Überspannungsschäden in Deutsschland (Quelle: GDV)

Risikozonen für Blitz- und Überspannungsschäden in Deutsschland (Quelle: GDV)

Die genannten Elementarschäden wie Sturm und Hagel sowie Blitz- und Überspannungsschäden, sind sehr häufig auch Ursache für Schäden an Photovoltaikanlagen. Hinzu kommt, dass in Verbindung mit Blitz- und Überspannungsschäden auch die Gefahr eines Brandes an einer PV-Anlage steigt. Wichtig: Betreiber, deren Solaranlagen sich an einem Standort im gelben Bereich der obenstehenden Grafik befinden, dürfen nicht davon ausgehen, dass das Risiko für die Solaranlage gleich Null ist. Im Gegenteil: Für jede PV-Anlage ist das Riskio größer Null. Jede PV-Anlage kann durch Blitz- und Überspannungsschäden in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine entsprechende Vorsorge in Form einer Allgefahrenversicherung, ist daher dringend zu empfehlen.

Um eine Photovoltaikanlage vor Schäden durch unkalkulierbare Naturgewalten abzusichern, empfehlen wir den Abschluss einer Photovoltaikversicherung!

Hintergrundwissen: Informationen über den GDV

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Der Verband umfasst über 470 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt 216.000 Beschäftigten. Die Mitgliedsunternehmen haben einen Bestand von über 457 Millionen Versicherungsverträge. Der GDV fragt bei seinen Mitgliedsunternehmen regelmäßig aktuelle Versicherungsdaten ab, auf deren Grundlage wichtige Erkenntnisse gewonnen und den Versicherern zur Verfügung gestellt werden.

Lesen Sie den gesamten „Naturgefahrenreport 2012 – Naturgefahren und versicherte Schäden in Deutschland – eine statistische Übersicht von 1970 bis 2011“ (PDF).

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Photovoltaikversicherung: Der Chef in der Financial Times Deutschland

Unser Chef, Gerd Rosanowske, hat der Financial Times Deutschland ein Statement zu den Risiken, den Photovoltaikanlagen ständig ausgesetzt sind, abgegeben. Dabei ging es in erster Linie um den Vergleich „Wohngebäudeversicherung vs. Photovoltaikversicherung“.

Auch ging es darum, dass viele Anlagenbetreiber einfach vergessen, eine PV-Versicherung abzuschließen. Dabei ist dies überaus wichtig. Neben Schäden durch Schneelast, Sturm und Überspannung gibt es viele weitere äußere Einwirkungen auf Photovoltaikanlagen. Dazu zählen auch Tierverbiss (der bekannte Marderschaden), Hagelschäden, Diebstahl, Sabotage, Vandalismus, Blitzschlag –  die Liste lässt sich fast schon unendlich fortsetzen.

Aber lesen Sie selbst: FTD – Auch Sonnenstrom braucht eine Versicherung

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