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Wann ist eine GAP-Deckung in der Photovoltaik-Versicherung sinnvoll?

Photovoltaikanlage

Wer eine Photovoltaikanlagen-Versicherung abschließen möchte, der stößt bei der Antragstellung vielfach auf den Begriff „GAP-Deckung“ oder „Differenzwert-Entschädigung“. Was ist eigentlich darunter zu verstehen und für wen ist diese Versicherungsleistung sinnvoll?

Wer sollte eine GAP-Deckung abschließen?

Die GAP-Deckung ist ein sinnvoller Deckungsbaustein, der bei einem Totalschaden die Differenz zwischen der Versicherungsleistung und der bestehenden Restschuldforderung der Bank schließt, sofern die PV-Anlage nicht wieder aufgebaut werden kann! Sie schützt den Betreiber vor finanziellen Schäden, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

– die betreffende PV-Anlage ist kreditfinanziert.
– es handelt sich um einen Totalschaden
– die Photovoltaikanlage kann auf dem ursprünglichen Standort nicht wiederaufgebaut werden.

Was bedeutet GAP-Deckung?

Gap kommt ursprünglich aus dem englischen und bedeutet „Lücke“. Dieser Baustein bietet einen ganz besonderen Schutz und füllt eine Versicherungslücke im Bereich der Photovoltaik-Allgefahrenversicherung.

An einem einfachen Beispiel lässt sich die GAP-Deckung gut erklären:

Nehmen wir an, eine kreditfinanzierte Photovoltaikanlage befindet sich auf einem angemieteten Dach. Das Gebäude und die darauf befindliche Photovoltaikanlage werden durch ein Feuer völlig zerstört. Es kommt zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Im Falle des Wiederaufbaus würde eine vorhandene Versicherung die PV-Anlage zum Neuwert sowie den entstandenen Ertragsausfall ersetzen.

Entscheidet sich der Hauseigentümer (Dachverpächter) jedoch, das abgebrannte Gebäude nicht wieder zu errichten, kann auch die Photovoltaikanlage nicht wieder aufgebaut werden. Gemäß den „Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung“ muss der Versicherer nur den erheblich geringeren Zeitwert ersetzen, da weder eine Reparatur noch eine Wiederbeschaffung der PV-Anlage erfolgen kann. Eine Restschuld beim Darlehensgeber (finanzierenden Bank) kann in diesem Szenario höher sein, als die Entschädigung der Versicherungsgesellschaft. Der Anlagenbetreiber (Versicherungsnehmer) wird den Differenzbetrag aus eigenen Mitteln begleichen müssen.

Beispielrechnung:

Kaufpreis: 40.000 EUR

Finanzierung: 100%

Zeitwertentschädigung: 18.500 EUR

Restschuld bei der Bank: 27.500 EUR

Differenzwert: -9.000 EUR

Die bestehende Photovoltaikversicherung kommt für die Differenzwertentschädigung nur dann auf, wenn eine GAP-Deckung (Differenzwert-Entschädigung) vereinbart ist!

Ab welcher PV-Anlagengröße ist die GAP-Deckung sinnvoll?

Der Abschluss der Zusatzdeckung sollte nicht in Abhängigkeit der Anlagengröße, sondern in Abhängigkeit der kreditfinanzierten Investitionssumme der PV-Anlage. Je Höher der kreditfinanzierte Anteil ist, desto wichtiger ist der Abschluss einer GAP-Deckung.

Kann eine GAP-Deckung nachträglich vereinbart werden?

Ja. Der Zusatzbaustein GAP-Deckung kann nachträglich in eine bestehende Photovoltaikversicherung integriert werden.

Wie wird der Zeitwert der PV-Anlage ermittelt?

Der Zeitwert der Photovoltaikanlage (versicherte Sache) errechnet sich aus dem Neuwert durch einen Abzug insbesondere für Alter, Abnutzung und technischem Zustand.

Was kostet eine GAP-Deckung im Jahr?

Die GAP-Deckung kostet durchschnittlich (je nach Anbieter) ca. 10% des Nettobeitrages der Photovoltaikversicherung.

Kann eine GAP-Deckung auch allein beantragt werden?

Nein, die GAP-Deckung ist nur in Verbindung mit einer Photovoltaikanlagen-Versicherung zu beantragen.

Wo ist die Photovoltaikversicherung mit GAP-Deckung erhältlich?

Alle unsere Angebote zur Photovoltaikversicherung können mit GAP-Deckung beantragt werden. Unsere exklusiven Sonderkonzepte der Versicherungsunternehmen ZURICH, INTER, CONDOR und VHV finden sie auf www.rosa-photovoltaik.de. Wählen Sie das für Sie passende Produkt und berechnen Sie ganz einfach online Ihren bedarfsgerechten Versicherungsschutz.

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Photovoltaikversicherung für Altanlagen

Bereits vor Jahren haben wir in diesem Blog die Problematik zur Versicherung von alten Photovoltaikanlagen angekündigt. Nahezu alle Versicherer sind in den letzten 2 Jahren dazu übergegangen nur noch neuere PV-Anlagen bis max. 5 Jahre zu versichern. Das liegt im Allgemeinen an den erhöhten Schadenquote im Bereich der Photovoltaik. Tendenziell kann man sagen, dass eine immer älter werdende PV-Anlage auch ein stets steigendes Schadenpotentzial mitführt. Zudem gab es zu den Goldgräberzeiten, als die Nachfrage größer war als das Angebot, leider sehr viele schwarze Schafe auf dem Markt. Darunter litt die Qualität der Montage und der verbauten Peripherie.

Daher haben die Versicherer das maximale Anlagenalter bei Beantragung eingeführt. Es sind nur noch ganz wenige Versicherer bereit, eine PV Anlage mit einem Alter von über 5 Jahren zu versichern. Einer dieser Anbieter ist die INTER Versicherung mit einem speziellen Photovoltaikversicherung für alte Photovoltaikanlagen. Nähere Einzelheiten sind dem Tarifrechner auf rosa-photovoltaik.de zu entnehmen.

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Stiftung Warentest – Finanztest-Photovoltaikversicherung – unsere Meinung

Die Finanztest Ausgabe 3/2017 versucht Versicherungsoptionen für PV-Anlagen Betreiber zu testen und zu bewerten. Was für eine Schutzgebühr von 3 Euro angeboten wird, hilft vermutlich keinem, der eine vernünftige Absicherung für seine Photovoltaikanlage sucht.

Nach unserer Bewertung am ÖKO Test zum Thema Vergleich von Photovoltaik-Versicherungen im Jahr 2010 liegt es uns einmal mehr am Herzen, hier unsere Meinung, diesmal zur aktuellen Finanztest Ausgabe, zu veröffentlichen. Denn mit der Erfahrung aus über 10 Jahren als Spezialanbieter für Photovoltaikversicherungen können wir auf ein fundiertes Wissen zum erforderlichen Deckungsumfang und der Schadenabwicklung im Photovoltaik-Bereich zurückgreifen.

Finanztest stellt zwei Möglichkeiten der Absicherung bei 42 Versicherungsanbietern gegenüber. Zum einen als Einschluss in die Wohngebäudeversicherung und zum anderen als separaten Vertrag bei unterschiedlichen Versicherern. Beide Angebote sollten den Finanztest-Mindestschutz umfassen, um eine Empfehlung zu erhalten. Da der Mindestschutz sehr gering ausfällt, sind zahlreiche Versicherer aufgeführt, von denen bei anderen Kriterien sehr viele durch das Raster fallen dürften. Warum Versicherer die die Anforderungen nicht erfüllen, aber dennoch ohne weitere Erklärung aufgeführt sind, bleibt ein Rätsel. Spezielle Photovoltaikversicherung-Maklerkonzepte werden in der Betrachtung nicht berücksichtigt!

Nach unseren Erfahrungen sollte der von Finanztest empfohlene Mindestschutz grundsätzlich immer versichert sein, dennoch reicht dieser oft nicht aus, um die Investition auf Dauer abzusichern. Viele Deckungserweiterungen, die von Spezialmaklern über exklusive Deckungskonzepte angeboten werden, sind häufig entscheidend für die Schadenregulierung und somit auch für die langfristige Rentabilität der PV-Anlage.

Nach unserer Einschätzung, bieten separate Photovoltaikversicherungen in den meisten Fällen den optimalen Versicherungsschutz. Eine Abgrenzung des Schadens, wie im Beitrag als Nachteil vermerkt, ist nicht problematisch. Die Versicherung des Wohngebäudes zahlt den Schaden am Gebäude – die separate Allgefahrenversicherung den Schaden an der PV-Anlage. Inwieweit sich anschließend hinter den Kulissen zwischen den Versicherern geeinigt wird, bekommt der geschädigte Versicherungsnehmer nicht mit. Natürlich sollte die Wohngebäudeversicherung darüber informiert sein, dass eine Anlage auf dem versicherten Gebäude installiert ist. Im Übrigen bedeutet dies auch nicht, dass die Wohngebäudeversicherung zwingend teurer wird. Und der Hinweis, dass diese separaten Tarife teilweise teurer sind, kann man auch nur dann einordnen, wenn die versicherten Leistungen im Detail mit einbezogen werden.

Zu den genannten Schadenzahlen fällt uns auf, dass Feuerschäden zwar selten sind, aber von der Schadenhöhe tatsächlich sehr teuer sind. Viele der bezifferten Feuerschäden sind jedoch gewerblichen bzw. landwirtschaftlichen Risiken zuzuordnen und betreffen nicht grundsätzlich PV-Anlagen auf Wohngebäuden. Reparaturzeiten oder Wiederaufbauzeiten von bis zu 12 Monaten sind nach Bränden im Übrigen keine Seltenheit. Der empfohlene Mindestschutz für den Ertragsausfall sollte, entgegen der Empfehlung von Finanztest, nach unserer Erfahrung 12 Monate betragen.

Tierverbiss wie z. B. Marderschäden können in der Tat ein teures Vergnügen werden. Der Schaden muss erst mal gefunden werden. Wurde er lokalisiert ist in der Regel eine großflächige Demontage der PV-Module erforderlich. Kabel müssen repariert oder erneuert werden. Anschließend erfolgt die Remontage der PV-Module und ein Anlagencheck. Das kann schnell mal 3.000 EUR (je nach Anlagengröße auch viel mehr) kosten wie im redaktionellen Beitrag von Finanztest aufgeführt. Zum eigentlichen Test wird der Mindestschutz jedoch nur bei 1.000 EUR festgelegt. Stellt sich die Frage: Warum?

Zusammengefasst empfiehlt Finanztest 11 Wohngebäudeversicherer mit Finanztest-Mindestschutz, die zwischen 39 Euro und 132 Euro Mehrbeitrag liegen. Gerade einmal zwei Anbieter sichern die Anlage über einem separaten Vertrag zu einem Beitrag zwischen 83 Euro und 178 Euro mit den Mindestanforderungen von Finanztest ab. Alle anderen gelisteten Versicherer bieten eingeschränkte Leistungen. Welche das im Detail sind, bleibt offen. Der direkte Leistungsvergleich von der eigenständigen Photovoltaikversicherung und der Wohngebäudeversicherung unterbleibt gänzlich.

Unser Meinung zu dem Test:

Es ist der schlechteste Versicherungstest den wir in den letzten Jahren von einem sonst doch sehr seriösen Anbieter gesehen haben. Er ist unzureichend recherchiert, lässt sehr viele Fragen offen und führt Leser gezielt in eine Richtung oder gar in die Irre, als das er hilft Photovoltaikanlagen auf Wohneigentum vernünftig und langfristig abzusichern. Der Beitrag und die angewandten Kriterien hinterlassen eher den Eindruck, dass die Wohngebäudeversicherer favorisiert werden soll. Würde man den direkten Vergleich zwischen der Photovoltaikversicherung und der Wohngebäudeversicherung unter Einbeziehung von realistischen und schadenrelevanten Kriterien durchführen, würde die Wohngebäudeversicherung in den meisten Fällen sehr schwach dastehen.

Wer seine PV-Anlage gut versichern will, braucht eine Versicherung mit dem Finanztest-Mindestschutz. So steht es unter „Unser Rat“ im Beitrag geschrieben! An dieser Stelle kann man nur sagen, dass Vorsicht geboten ist. Der Finanztest-Mindestschutz ist in der Tat ein absoluter Mindestschutz. Wer sich ohne eigene Recherche oder unter Einbezug eines spezialisierten Anbieters auf den Test verlässt, kann im Schadenfall ganz schnell merken, dass es viele weitere Kriterien gibt, die zu einem guten Versicherungsschutz einer Photovoltaikanlage gehören.

Beispielhaft möchten wir nur einige Punkte aufführen, die einen guten Photovoltaik-Versicherungsvertrag, optimaler Weise in Form einer Allgefahrenversicherung auf jeden Fall enthalten sollte:

  • Mehrkosten durch Technologiefortschritt
  • Überspannungsschäden (direkter und indirekter Blitzschlag, Induktionsschäden)
  • Innere Betriebsschäden an Wechselrichtern einschl. Ertragsausfall (Hohes Schadenpotential!)
  • Ertragsausfallversicherung mit 12 Monaten Leistungsdauer (Haftzeit)
  • De- und Remontagekosten bei Sachschäden am Gebäude inkl. Ertragsausfall
  • Keine Anrechnung des Restwertes von Altmaterial im Schadenfall
  • Rückwirkungsschäden
  • u.v.m.

Dies sind nur einige wenige Deckungserweiterungen, die über viele Maklerkonzepte möglich und bezahlbar sind. Der Versicherungsschutz für die im Finanztest abgebildete Musteranlage, ist bei uns und anderen spezialisierten Versicherungsmaklern bereits für 75 Euro pro Jahr inkl. aller Deckungserweiterungen online abzuschließen.

Diese Deckungen sind aber nicht über Zusatzbausteine in der Wohngebäudeversicherung umfänglich zu bekommen. Daher lautet unser Rat: Als erste Wahl den Wohngebäudeversicherer zu kontaktieren ist u. E. der völlig falsche Weg. Ein Vergleich von Spezialanbietern in diesem Bereich mit der entsprechenden Erfahrung und Beratungskompetenz macht eine sinnvolle Absicherung der Photovoltaikanlage wesentlich wahrscheinlicher.

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WüBa Photovoltaikversicherung – Vertragssanierungen mit Beitragserhöhungen

Aufgrund zahlreicher Anfragen gehen wir davon aus, dass die WüBa (AIG Europe Limited, Direktion für Deutschland) eine selektive Bestandssanierung im Bereich der Photovoltaikversicherung durchführt. Betroffen sind schadenbelastete Verträge. Zur Vertragsfortführung muss der Versicherungsnehmer einer Beitragserhöhung von 30% zustimmen oder der bestehende Vertrag wird zum Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt.

Nach unseren Erkenntnissen, ist die WüBa der erste Photovoltaikanlagen Versicherer mit dieser Vorgehensweise.
Die Problematik für betroffene Versicherungsnehmer liegt darin, dass ein Versicherungswechsel aufgrund von Vorschäden und einem evtl. hohen Anlagenalter nur mit Erschwernissen oder vielleicht gar nicht möglich ist.

Zwecks weiterer Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

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Neues Erscheinungsbild für rosa Photovoltaik

Unsere Website zum Thema Photovoltaik Versicherung wurde komplett überarbeitet. Neben einer noch besseren Bedienerfreundlichkeit, wurden die Inhalte für Tablets und Smartphones optimiert (responsive Design). Sollten Ihnen Darstellungsfehler auffallen, freuen wir uns über eine kurze Mitteilung. Besten Dank!

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Photovoltaik-Versicherung maximales Anlagenalter

Wie bereits im vorangegangen Artikel zur Photovoltaikversicherung beschrieben, haben zahlreiche Versicherer die Annahmekriterien für ältere Photovoltaikanlagen verschärft.

Da sich bereits mehrere Magazine der Thematik angenommen haben, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir ausschließlich exklusive Photovoltaikversicherung Sonderkonzepte anbieten. Somit ergeben sich auch gesondert geregelte Annahmerichtlinien für das maximale Alter der PV-Anlage zum Zeitpunkt der Antragstellung.

CONDOR Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

INTER Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

ZURICH Photovoltaikversicherung max. 8 Jahre

VHV Photovoltaikversicherung max. 5 Jahre

Ausschlaggebend ist das Datum der erstmaligen Einspeisung.

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Photovoltaikversicherung im Wandel

Kaum ein Tag vergeht, an dem man nichts über Neuerungen im Bereich der Photovoltaikversicherung hört. Leider sind es in der letzten Zeit überwiegend schlechte Nachrichten. Schon vor zwei Jahren haben wir prophezeit, dass die Wahl der richtigen Versicherungsgesellschaft zukünftig von Bedeutung sein wird. Heute bekommen wir die Bestätigung, denn einige starke Photovoltaik-Versicherer haben aufgrund der Schadensituation quasi die Notbremse gezogen.

Höhere Risiken werden gekündigt

Ein großer amerikanischer Versicherer hat z. B. alle unliebsamen Photovoltaik-Risiken gekündigt. Darunter fielen z. B. Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben, auf niedrigen Dächern und auf Betriebsgebäuden mit erhöhter und leicht erhöhter Feuergefahr. Ähnliches haben auch Versicherungsnehmer von deutschen Versicherern erfahren.

Schäden führen vermehrt zu Vertragskündigungen

Zahlreiche Versicherer kündigen Verträge bereits nach einem Schaden. Hier kann man zweifelslos nicht alle Versicherer über einen Kamm scheren, da nicht jeder Einzelfall bekannt ist. Vor Jahren wurde gekündigt, wenn weitere Schäden an der Anlage vorprogrammiert waren und der Anlagenbetreiber nichts daran ändern wollte oder konnte. Heute merken wir jedoch, dass immer mehr Anfragen, mit einem gekündigten Vorvertrag aufgrund geringfügiger Vorschäden, an uns herangetragen werden.

Versicherungsschutz für ältere Anlagen wird abgelehnt

Da der Photovoltaikmarkt noch relativ neu ist, oder eher gesagt, erst in den letzten 6 bis 7 Jahren zum Massenmarkt wurde, haben die Versicherer, wie viele andere auch, erst ein mal Erfahrungen sammeln müssen. Heute ist alles transparenter, mit Statistiken belegt und somit kalkulierbarer. Das allerdings bewegt die Anbieter von Photovoltaikversicherungen immer mehr dazu, ältere Photovoltaikanlagen nicht mehr zu versichern, da das Schadenrisiko bzw. die Schadenhöhe und auch die Auswirkung von Langzeitschäden mit steigendem Alter zu nimmt. So haben viele Versicherungsunternehmen bereits heute Annahmerichtlinien, die besagen, dass nur noch Neuanlagen oder Anlagen bis zu einem Maximalalter von z. B. 3 oder 5 Jahren angenommen werden.

Fazit:

Gerade Betreiber von älteren Photovoltaikanlagen (älter 5 Jahre) werden heute und auch zukünftig nur noch erschwert einen adäquaten Versicherungsschutz im Rahmen einer guten Allgefahrenversicherung erhalten. Sind zudem Vorschäden zu verzeichnen, so kann es durchaus sein, dass der Versicherungsschutz nur mit einer enorm hohen Selbstbeteiligung und einem entsprechend hohem Beitrag erhältlich ist oder eventuell gänzlich abgelehnt wird. Noch schlechter schaut es aus, wenn der Versicherer aufgrund von Schäden den Vertrag kündigt – einen Folgeversicherer mit sehr guten Leistungen zu finden, dürfte nahezu aussichtslos sein!

Wer in der Vergangenheit lediglich auf günstige Beiträge achtete, oder die Photovoltaikanlage in die Wohngebäudeversicherung eingeschlossen hat um eventuell später eine Photovoltaik-Allgefahrenversicherung zu beantragen, sollte möglichst schnell umsteigen. Denn ist die Photovoltaikanlage zu alt oder gar mit Schäden belastet, könnte es zu spät sein.rosa-photovoltaik.gif

P.S.: Hat bereits jemand Erfahrungen mit den hier beschriebenen Praktiken gemacht, so freuen wir uns über einen entsprechenden Kommentar!

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